Aachen - Neben alten Baustellen hat die Stawag ein paar neue

Neben alten Baustellen hat die Stawag ein paar neue

Von: wb
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Aachen. Der Frost geht, die Bagger können wieder kommen: Die Stawag will die Arbeit an diversen Großbaustellen wieder aufnehmen, die vom Winterwetter in der vergangenen Woche ausgebremst worden sind.

Zudem bescherte die Kältewelle dem Versorgungsunternehmen ein paar neue und unvorhergesehene Baugruben - sechs Rohrbrüche zählte die Stawag alleine am Wochenende.

„Wir vermuten frostbedingte Schäden”, sagt Unternehmenssprecherin Eva Wußing. Zwar seien die Wasserrohre des rund 1400 Kilometer langen Versorgungsnetzes in einer Tiefe von einem bis anderthalb Metern recht sicher verbuddelt, „aber bei solchen extremen Wetterlagen, wie wir sie jetzt hatten” könne es trotz aller Pflege, die man den Leitungen angedeihen lasse, zu Problemen kommen.

Die rührten jedoch nicht daher, dass das Wasser in den Stahl- oder Kunststoffrohren frieren würde, sondern durch das sie umgebende Erdreich. „Bei dem strengen Frost gibt es Bewegungen im Boden, da kommt es zu Spannungen”, so Eva Wußing. Wenn der Frost weicht, ist ebenfalls Bewegung im Spiel - und die verkraften nicht alle Leitungen.

So brach etwa in der Nacht zum Sonntag ein Rohr in der Sanatoriumstraße, das austretende Wasser flutete Garagen und Keller eines Mehrfamilienhauses. Auch in der Jülicher Straße musste die Stawag eine geborstene Leitung freilegen, wegen der Baugrube musste die Verkehrsführung geändert werden.

Buddelei im Boxgraben

Derweil krempelt das Unternehmen an anderen Baustellen die Ärmel wieder auf. An der Bahnhofstraße etwa, wo nach der Weihnachtspause die Arbeiten eigentlich schon in der vergangenen Woche fortgesetzt werden sollten.

Nach der frostigen Zwangspause soll es nun am Mittwoch weitergehen. Schon am Dienstag wird am Boxgraben wieder gebuddelt. Nur in der Annastraße dauert es noch etwas länger.

Weil das empfindliche Kopfsteinpflaster Schaden nehmen könnte, will die Stawag vorsichtshalber noch ein paar Tage warten.
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