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Naturschwimmbad in Eilendorf stößt auf Zustimmung

Von: Peter Langohr
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Auf einhellige Zustimmung stießen in der Eilendorfer Bezirksvertretung die Vorstellungen zur Errichtung eines Naturschwimmbeckens im Stadtbezirk. Vorgestellt wurden die Pläne, weil die Grünen einen entsprechenden Antrag gestellt hatten. Mit einer informativen Präsentation erläuterte Werner Wirtz, Vorsitzender des Fördervereins „Eilendorfer Naturschwimmbad“, wie weit die Überlegungen des Vereins schon gediehen sind.

Und er betonte, dass nun der Punkt erreicht sei, an dem aus unverbindlichen Gedankenspielen die konkrete Planung werden müsse, um dem Projekt Schritt für Schritt Gestalt zu geben.

Derzeit ist nur klar, dass es in Eilendorf ein kleines Naturschwimmbad als künstlich angelegtes Gewässer mit natürlichem Charakter geben soll. Dessen Reinigung soll auf natürliche Weise durch Pflanzen oder Bodenfilter erfolgen, was bedeutet, dass von der Gesamtwasserfläche ein Drittel für die beständige „Regeneration“ des Wassers benötigt werden. Klar ist auch, dass man die Kosten sowohl für die Einrichtung wie für den Betrieb des Bades möglichst gering halten will, was durch einen Dreiklang aus Eigenleistung, Spenden und Sponsorengeldern erreicht werden soll.

Der Förderverein hat etliche Standorte in Eilendorf für das künftige Naturschwimmbad untersucht. Dabei haben sich zwei als optimal herauskristallisiert. Der eine Standort liegt im westlichen Teil des Neubaugebiets Breitbenden und schließt nach Süden hin an die dortige Tennisplatzanlage des TC Eilendorf an, während der andere im Ortsteil Nirm liegt und eine Freifläche südwestlich des Sportplatzes des SC Nirm in Anspruch nehmen würde.

In der Debatte lobten alle Parteien das Vorhaben; so Jürgen Bruckmann (CDU): „Schön, was aus der Idee der Zukunftswerkstatt geworden ist“, oder Rolf Schäfer (SPD): „Toll, wenn sich Bürger engagieren“. Schnell einigte man sich darauf, die Diskussion zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht weiter zu vertiefen, sondern der zuständigen Abteilung in der Verwaltung einen Prüfauftrag zu geben. Die Verwaltung soll dann feststellen, welcher der ins Auge gefassten Standorte geeignet ist. Wenn geklärt sei, wo das Naturschwimmbad tatsächlich entstehen soll, so bekräftigte Werner Wirtz, sei es für den Förderverein viel leichter, Spenden oder Sponsorengelder für das Vorhaben zu bekommen.

Wirtz und die anderen hoffen, dass das Naturschwimmbecken innerhalb von drei Jahren realisiert werden kann. Trotz aller Euphorie in der Bezirksregierung: Es bleibt wohl abzuwarten, ob das Ganze in diesem Zeitraum tatsächlich umsetzbar ist.

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