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Nächstes Hazienda-Projekt führt die Rocker nach Spanien

Von: Lee Beck
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Trommeln fleißig weiter für das „Centro de Los Angeles“: Boxweltmeister Henry Maske, die stellvertretende Städteregionsrätin Christiane Karl und „Hazienda“-Gründer Leines luden zum Sommerfest für den guten Zweck. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Rocker Leines hat mit der Hazienda Arche Noah ein Dorf geschaffen, in dem Kinderherzen höher schlagen: mit idyllischem See samt barrierefreier Wasserburg, einen kleinen Pool gibt‘s, ein barrierefreies Baumhaus und ein Piratenschiff. Und gegenüber vom Eingang parkt das „Traummobil“, das behindertengerechte Wohnmobil, eines von Leines Gaworskis jüngeren Projekten.

Rund 2000 Kinder kommen jährlich auf das Gelände in der Lintertstraße, um Spaß zu haben, Kind sein zu dürfen. Doch die Hazienda ist mit dem Indianerdorf jetzt nicht nur um eine Attraktion reicher geworden, sondern sie soll noch einmal aufgebaut werden. Als „Centro de los Angeles“ (Zentrum der Engel) in der andalusischen Provinz Almeria, etwa 20 Kilometer vom Meer entfernt.

Zum Projektauftakt haben die Rocker nun zu einem Frühjahrsfest eingeladen. Am Nachmittag eröffnete Leines gemeinsam mit Städteregionsrätin Christiane Karl und Ex-Boxer Henri Maske das neue Trapper- und Indianerdorf. Henri Maske sprach bei der Begehung der zwei Tippis mit Totempfahl und offenem Trapperzelt mit seinen Respekt aus. „Es ist wirklich schön“, sagte er. Auch Christiane Karl, die selbst gern Motorrad fährt, ist beeindruckt von dem persönlichen Einsatz der Rocker. „Es ist bemerkenswert, wie Leines das macht. Er hilft kontinuierlich, bleibt immer da dran“, sagte sie.

Und das „Centro de los Angeles“? Es ist Leines’ nächstes Projekt, sechs bis sieben Millionen Euro soll es kosten. „Falsches Mitleid scheut weite Wege“, sagt er. Im Krankenhaus sei man schnell, aber bis nach Spanien? Die große Summe – der Rocker möchte nicht verraten, wie viel Geld schon gesammelt wurde – soll kein Hindernis sein. Im Gegenteil, Mitarbeiter Wieland Eckler, der beim Frühlingsfest mit einem Pokal für die weiteste Anfahrt geehrt wurde, ist bereits auf Suche nach einem Grundstück in Südspanien.

Während in der Hazienda Platz für eine Familie mit Kind ist, sollen in der spanischen Engelsstadt acht bis zehn Familien unterkommen und dort ihren Urlaub verbringen können. Die Schirmherrschaft über das Projekt hat Oberbürgermeister Marcel Philipp übernommen. Mit dem Traummobil sollen die Familien nach Spanien anreisen. „Sie sollen einsteigen und sofort im Urlaub sein“, sagt Leines Gaworski.

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