Aachen - Nachwuchs-Ingenieurinnen geben Gas: Auto-Antriebsarten im Test

Nachwuchs-Ingenieurinnen geben Gas: Auto-Antriebsarten im Test

Von: löß
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Nachwuchs-Ingenieurinnen geben Gas: Welche Antriebsart welche Eigenschaften hat, das haben nun zehn Schülerinnen der Jahrgangsstufe 10 des Aachener Couven-Gymnasiums untersucht. Foto: Heike Lachmann

Aachen. Verbrennungsmotor gegen Wasserstoffantrieb: Welche Antriebsart welche Eigenschaften hat, das haben nun zehn Schülerinnen der Jahrgangsstufe 10 des Aachener Couven-Gymnasiums untersucht.

Mit Hilfe der Sparkasse Aachen sowie des Rotary Clubs Aachen-Charlemagne haben die jungen Frauen im Rahmen des Projekts „HySpaRot 2013“ der Fachhochschule Aachen die Chance erhalten, sich mit dem aktuellen Thema regenerative Mobilität und inbesondere Brennstoffzellantrieb auseinanderzusetzen.

In drei Veranstaltungen lernten die Teilnehmerinnen die verschiedenen Schritte des Prozesses von der Energiegewinnung bis zum fertigen Automodell kennen. Die erste Veranstaltung thematisierte die Möglichkeiten der regenerativen Energiegewinnung in Form von Windkraft und Photovoltaik.

In der zweiten Veranstaltung ging es dann darum, diese Energien umzuwandeln. Speziell in diesem Fall sollte durch Elektrolyse Wasserstoff gewonnen werden. Um auch den Wirkungsgrad von Windrädern unter verschiedenen Bedingungen testen zu können, stellten die Mitarbeiter des Fachbereichs Luft- und Raumfahrttechnik der FH sogar den hauseigenen Windkanal zur Verfügung.

Bei der Abschlussveranstaltung stellte sich schließlich die Frage, wie man die gewonnenen Energien nun nach unterschiedlichen Arten in der Antriebstechnik nutzen kann. Dafür bauten die Schülerinnen zwei Modellautos. Ein Auto mit einem Verbrennungsmotor und das andere mit einem Brennstoffzellenantrieb. Anhand von Fahrversuchen konnten die Schülerinnen nun die Eigenschaften und Vor- und Nachteile der beiden unterschiedlichen Antriebsysteme herausfinden.

FH-Professor Günter Feyerl, der die Schülerinnen gemeinsam mit Fachbereichsmitarbeitern betreute, sieht in dem Projekt gleich einen doppelten Reiz: „HySpaRot soll Spaß machen und die Neugier auf Ingenieurwissenschaften schüren, es soll den Teilnehmerinnen aber auch erste Entscheidungshilfen für die berufliche Zukunft geben.“

Das Projekt wurde von drei Schülern der Film-Arbeitsgemeinschaft des Couven-Gymnasiums dokumentiert. Sie erstellten einen Kurzfilm, der 14- bis 16-jährigen Mädchen Lust auf Technik machen soll.

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