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Nach Zerwürfnis neue Hoffnung für Integrationsrat

Von: gei
Letzte Aktualisierung:

Aachen. „Die Integrationsarbeit geht weiter”, teilen Vertreter von vier im Integrationsrat vertretenen Listen und der SPD-Fraktion in einer gemeinsamen Presseerklärung mit.

Es gebe allerdings noch einen „erheblichen Klärungsbedarf”. Alle Beteiligten müssten sich nun „bewegen und aufeinander zugehen”.

Rund um den Jahreswechsel habe es auf Einladung der SPD intensive Gespräche mit der Mehrheit der in den Integrationsrat gewählten Mitglieder gegeben, heißt es in der Erklärung. Allen Abgesängen auf den Integrationsrat zum Trotz sei die Botschaft nunmehr positiv: „Der Integrationsrat ist und bleibt dabei das Zentrum der Integrationspolitik.”

Nötig ist diese Erklärung, weil es zuletzt schwere Zerwürfnisse in dem Gremium gegeben hat. Mehrere Listen-Vertreter warfen den Ratsmitgliedern bei der Wahl von Paola Blume zur Vorsitzenden Kungelei vor. Sie verweigerten fortan die Mitarbeit. Der Integrationsrat, einziges politisches Mitsprache-Gremium für Ausländer in Aachen, ist seitdem handlungsunfähig.

Nichtöffentliche Sondersitzung

Dies soll sich nun ändern. Der von der Stadt eingesetzte externe Mediator, der derzeit Einzelgespräche suchen soll, könne das direkte Gespräch nicht ersetzen, meinen die Vertreter der vier Listen und der SPD. „Die Sprachlosigkeit der Verwaltung gegenüber dem Integrationsrat und zwischen einzelnen Mitgliedern muss überwunden werden. Wir wünschen eine nichtöffentliche Sondersitzung des Integrationsrates, die wir für eine extern moderierte Aussprache mit allen Beteiligten, insbesondere mit Frau Blume und den sieben Ratsmitgliedern, nutzen möchten.”

Nötig sei eine „ehrliche und offene Aussprache” mit anschließender Einigung auf das weitere Verfahren. Auf dieser Grundlage könne „die nächste reguläre Sitzung reibungslos stattfinden und die inhaltliche Integrationsarbeit weitergehen.” Paola Blume gehört der Liste „Migranten für Integration” an, die als einzige an den von der SPD vermittelten Gesprächen nicht dabei war.
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