Aachen - Nach ein paar Klicks geht es auf die Radtour

Nach ein paar Klicks geht es auf die Radtour

Von: Jutta Geese
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Ob wie hier auf der Grünroute, der Vennbahntrasse oder einfach querfeldein: Die Städteregion verfügt über ein attraktives Radwegenetz. Mit dem neuen Tourenplaner im Internet kann man jetzt schnell eigene Touren planen und auf Entdeckungsreise gehen, pardon: fahren. Foto: Jutta Geese

Aachen. Die landschaftliche und kulturelle Vielfalt der Städteregion lässt sich am besten zu Fuß oder auf dem Fahrrad erleben. Ob man entlang alter Bahntrassen wie der Vennbahn radelt, über Hochflächen mit malerischen Ausblicken, die sogenannten „Eifel-Blicke“, oder vorbei am industriellen Erbe des Bergbaus auf der Grünroute: Die Städteregion Aachen hat ein hohes Erholungs- und Erlebnispotenzial.

 Man muss sich nur auf den Weg machen. Aber auf welchen? Welche Tour lohnt sich? Wie kommt man besten von A nach B? Und: Gibt es eine Alternativroute mit weniger Steigung?

Auf Fragen wie diese gibt es jetzt im Internet schnelle Antworten. Damit Besucher der Städteregion, aber auch Einheimische ihre Rad- oder Wandertouren zwischen Baesweiler und Monschau, Aachen und Eschweiler individuell planen können, hat die Städteregion ihr Internetangebot um einen einfach zu handhabenden und ziemlich komfortablen Tourenplaner erweitert: Nach der Eingabe von Start-, Zwischen- und Zielpunkten errechnet dieser automatisch einen Routenvorschlag – inklusive Höhenprofil und Längenangabe.

Individuelle Vorlieben berücksichtigt der Planer dabei auch, und so kann man beispielsweise Kriterien wie steigungsfreie Strecke, kürzeste oder schnellste Route eingeben. Und auch, wie viel Zeit man für die ausgewählte Strecke einkalkulieren sollte, wird ausgeworfen, wobei man selbst vorgeben muss, mit welchem Durchschnittstempo man zu radeln oder wandern gedenkt.

In Sekundenschnelle spuckt der Tourenplaner beispielsweise aus, dass man von der Krefelder Straße in Aachen in zwei Stunden und 43 Minuten den Blausteinsee in Eschweiler erreicht, wenn man im Schnitt mit sechs Stundenkilometern unterwegs ist. Wer unterwegs eine Pause einlegen oder Sehenswürdigkeiten anschauen möchte, kann sich diese ebenfalls anzeigen lassen. Dass all diese Informationen auch problemlos ausgedruckt werden können, versteht sich geradezu von selbst. Und wer erst einmal auf Erfahrungen anderer zurückgreifen möchte, ehe er sich selbst eine Tour zusammenstellt, ist beim Tourenplaner ebenfalls gut aufgehoben: Dort sind etwa 80 recht detaillierte und bebilderte Streckenbeschreibungen zu finden, zum Teil versehen mit Bewertungen von Nutzern, immer aber mit einer Menge nützlicher Zusatzinformationen. Etwa der, ob man mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Startpunkt anreisen kann. Oder der, ob man auf Schotter- oder Asphaltwegen fährt.

„Nutzen Sie den Tourenplaner und kreieren Sie Ihre Lieblingsradroute“, wirbt Thomas König, Leiter der Abteilung Wirtschaftsförderung, Tourismus und Europa in der Städteregionsverwaltung, um eine rege Nutzung des neuen Angebots. Als Anreiz lobt die Städteregion einen Wettbewerb aus und prämiert die schönsten Radrouten, die Touristen und Einwohner zusammenstellen. Mitmachen kann jeder, der volljährig ist. Beiträge müssen bis zum 1. Oktober per E-Mail an fahrrad@staedteregion-aachen.de geschickt werden, sagt König.

Kurze Beschreibung

Neben einer kurzen Beschreibung der Radtour sollten der Start- und Zielpunkt sowie der Streckenverlauf konkret angegeben werden. Wünschenswert seien zudem Hinweise auf Sehenswürdigkeiten, Gastronomieangebote und Übernachtungsmöglichkeiten an der Strecke sowie persönliche Tipps des Autors. Auch Fotos, Kartenmaterial sowie GPX-Dateien zur Route sind wertvolle Zusatzinformationen.

Im Herbst wird eine Jury aus allen Einsendungen die schönsten Routen auswählen. Diese werden dann als Tipps für Einsteiger in das digitale Routensystem eingestellt. Deshalb hofft König auf viele Teilnehmer. Die Gewinner des Wettbewerbs werden mit attraktiven Preisen belohnt, verspricht er. Sie erhalten beispielsweise Karten für das Grenzlandtheater oder Tagesgutscheine für die Nutzung von Elektrofahrrädern.

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