Aachen - Nach der Sanierung soll es ein „fast neues” Schulgebäude sein

Nach der Sanierung soll es ein „fast neues” Schulgebäude sein

Von: Werner Breuer
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Das Dach ist schon weg: Das vo
Das Dach ist schon weg: Das vordere Gebäude der Katholischen Grundschule am Abteigarten in Kornelimünster wird um ein Geschoss aufgestockt. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Ein paar neue Fenster, ein bisschen frische Farbe - damit ist es an der Katholischen Grundschule am Abteigarten in Kornelimünster keinesfalls getan. „Das wird ein fast neues Gebäude”, verspricht Michael Ferber, der technische Geschäftsführer des städtischen Gebäudemanagements.

Errichtet wird es auf „vorhandenen Strukturen”, so Ferber. Die allerdings werden gehörig umgekrempelt. Über die Sanierung des Schulkomplexes mit Gebäuden, die teils noch aus den 1920er Jahren stammen, ist in den vergangenen Jahren ausgiebig diskutiert worden. Zur Debatte standen Renovierung oder Neubau, die Schule selbst und die Bezirksvertretung Kornelimünster/Walheim machten sich für die Sanierung am Abteigarten stark.

Innenhof als „neue Mitte”

Dass man auch dabei allerhand umgestalten kann, machten dann die Architekten klar. „Wir wollen eine neue Mitte schaffen”, erklärt Iris Nowak vom Architekturbüro Hahn Helten. Dazu werden die verschiedenen Bauten zu einem funktionalen Schulgebäude zusammengefasst, um einen Innenhof als Treffpunkt sollen sich Klassenräume, Lehrertrakt, Mehrzweckräume und Sporthalle gruppieren. Begonnen wurde jetzt mit dem vorderen Gebäudeteil, das um ein Geschoss aufgestockt wird. Danach werden weitere Gebäudeteile saniert, Fenster augetauscht und Fußböden erneuert. Zudem wird ein zusammenhängender Lehrertrakt errichtet. Am Ende soll alles „energetisch auf dem neuesten Stand” sein, verspricht Wilfried Sterck, der als Projektleiter beim städtischen Gebäudemanagement die Maßnahme betreut.

Bis dahin wird es aber noch etwas dauern. Die ganze Sanierung ist in drei Portionen aufgeteilt. Der erste Bauabschnitt soll laut Plan im kommenden Frühjahr abgeschlossen sein, dann folgt der Umbau der Sanitäranlagen, und im dritten Abschnitt werden die restlichen Gebäudeteile saniert.

Im Frühjahr 2014 wäre dann alles erledigt, wenn nicht noch eine vierte Portion hinzukommt: Die alte Turnhalle und das Lehrschwimmbecken sollen abgerissen und durch eine moderen Mehrzweckhalle ersetzt werden. Die alte Sporthalle entspreche nicht mehr heutigen Standards, erklärt Michael Ferber, und das Schwimmbecken sei so verschlissen, dass eine Sanierung nicht lohne. Und die Brander Schwimmhalle sei schließlich nicht weit.

Geld für diesen vierten Bauabschnitt - der rund 2,4 Millionen Euro kosten würde - ist im Haushalt jedoch noch nicht eingeplant, weshalb der Bau der Mehrzweckhalle noch als „optional” zu gelten hat. Die Bauabschnitte eins bis drei schlagen mit etwa 3,83 Millionen Euro zu Buche.

Abgewickelt werden sie bei laufendem Schulbetrieb. „Das wird noch Nerven kosten”, glaubt Ferber. Immerhin reiche der Platz am Abteigarten aus, um Klassen auch mal im ehemaligen Kindergarten unterzubringen und den ganzen Betrieb an den Bauarbeiten vorbei zu organisieren. Aber völlig geräuschlos ließen sich die Bauarbeiten eben nicht erledigen, weiß Ferber.

Ansonsten legt man Werte auf strikte Trennung: „Drinnen wird es Trockenmauern geben”, erklärt Wilfried Sterck, „und draußen Bauzäune.” Mit einem ausgklügelten System von Sicherheitsschleusen soll dafür Sorge getragen werden, sich Lastwagen und Schulkinder nicht in die Quere kommen. „Bei der Sicherheit gibt es keine Kompromisse”, betont Ferber.
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