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Nabu Aachen setzt Bekämpfung des Springkrauts fort

Letzte Aktualisierung:

Aachen. Der Naturschutzbund Nabu in Aachen setzt auch in diesem Jahr seinen Kampf gegen das Indische Springkraut, auch Drüsiges Springkraut genannt, fort, das sich in den vergangenen Jahren stark im Aachener Wald ausgebreitet hat.

Unternimmt man nichts, werde sich die aus dem Himalaya stammende Pflanze weiter ausbreiten und die heimische und vielfältige Pflanzen- und Tierwelt verdrängen, fürchtet der Nabu.

Im vergangenen Jahr fanden daher zahlreiche Aktionen von Nabu-Mitgliedern, der Bevölkerung und von Schulklassen zur großflächigen Bekämpfung des Indischen Springkrauts in der Wolfsschlucht, im Preuswald und an anderen Standorten statt. Insgesamt kamen dabei 36 Transporterladungen mit ausgerissenem Pflanzenmaterial zusammen. Die Entsorgung übernahm das städtische Umweltamt.

„Eine nachhaltige Springkrautbekämpfung muss aber über mehrere Jahre erfolgen, da die Samen viele Jahre im Boden keimfähig bleiben und einzelne Pflanzen übersehen werden. Durch ihre Konkurrenzstärke schafft die Pflanze es, sich gegen die heimische Vegetation durchzusetzen“, sagt der Nabu-Experte Volker Dohm.

Aktuell sind daher wieder mehrere Aktionen mit Aachener Schulen und den Anwohnern der Siedlung Preuswald geplant. Darüber hinaus gibt es vier Springkrautaktionen von Juni bis September, an denen sich jeder Helfer beteiligen kann.

Die erste etwa zweistündige Aktion findet am Samstag, 29. Juni, ab 10 Uhr statt. Treffpunkt ist der Parkplatz am Grindelweg, gegenüber von Haus Grindel. Der Treffpunkt kann mit der Buslinie 14 (Haltestelle Zweiweiherweg) bzw. mit dem Auto von der Eupener Straße aus erreicht werden.

Da die Flächen teilweise auch mit Brennnesseln und Brombeeren bewachsen sind, ist es ratsam festes Schuhwerk, langärmlige Oberbekleidung, lange Hosen und Handschuhe zu tragen. Arbeitshandschuhe und Mineralwasser werden zur Verfügung gestellt.

Weitere Auskünfte gibt es beim Nabu Aachen (Tel.: 0241/870891) oder direkt bei Volker Dohm.

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