Mutter springt für Sohn ein und bewahrt ihn so vor der Haft

Von: red/pol
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Aachen. Mit dem Zug fährt dieser Mann offenbar gerne. Doch er vernachlässigt stets die Notwendigkeit eine Fahrkarte zu kaufen. Wegen wiederholtem Schwarzfahren ist der 40-Jährige vom Amtsgericht Koblenz verurteilt worden. Die Strafe trat er nicht an. Jetzt hat die Polizei den Mann bei einer Kontrolle gestellt. In einem Zug.

Es war ein Fernreisezug, mit dem der 40-Jährige Deutsche am Dienstag gegen 14.40 Uhr von Belgien nach Deutschland unterwegs war, als die Bundespolizei die Insassen kontrollierte.

Dabei stellten die Beamten fest, dass der Mann zur Fahndung ausgeschrieben war. Denn die empfindliche Geldstrafe oder die ersatzweise 20-tägige Freiheitsstrafe, zu der er wegen Schwarzfahren verurteilt worden war, hatte er nicht beglichen, sondern war untergetaucht, weswegen ihn die Staatsanwaltschaft Koblenz zur Festnahme ausgeschrieben hatte.

Auch am Dienstag konnte er seine Strafe nicht bezahlen. Als die Polizisten den Mann durchsuchten, fanden sie bei ihm zwei Joints.

Doch dann wendete sich das Blatt des 40-Jährigen. Er rief bei seiner Mutter an. Die beglich die Geldstrafe für ihn und nahm ihren Sohn anschließend mit nach Hause. Damit ist zwar die 20-tägige Freiheitsstrafe ausgeräumt, doch dem Mann droht ein neues Strafverfahren wegen Einfuhr und Besitz von geringen Mengen an Betäubungsmitteln.

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