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Mussinghoff predigt über offene Fragen im Heiligen Land

Von: dd
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Die Osternacht begann mit dem Entzünden der Kerze im Feuer. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. In der Feier der Osternacht (von Karsamstag auf Ostersonntag) stehen Licht und Wasser als Symbole des Lebens im Mittelpunkt. Bischof Heinrich Mussing segnete das Osterfeuer ein, daran zündete er die Osterkerze an, die mit dem Ruf „Lumen Christi” in den Dom getragen wurde.

Alle Gottesdienstteilnehmer zündeten ihre Kerzen an der Osterkerze an. In seiner Osterpredigt ging der Oberhirte auf die Katastrophe in Japan ein, die die Frage nach Gott aufdränge: Wie könne er das zulassen? „Zugleich erlebten wir den Aufstand der Massen in den arabischen Ländern, ihren Widerstand gegen die Diktaturen.”

Dabei verwies Bischof Mussinghoff auf die offenen Fragen nach der Zukunft in den arabischen Ländern Im Heiligen Land sei seit dem Bombenanschlag in Jerusalem, bei dem 32 Menschen verletzt wurden, der Beginn einer neuen Intifada zu befürchten. In Deutschland hätten die Menschen die Finanz-, Banken- und Wirtschaftskrise erlebt, die noch nicht überwunden sei.

Der Bischof warnte auch vor einer Zulassung der Präimplantationsdiagnostik. Mahnend fragte er die Gläubigen, ob man die befruchteten Eizellen wegen befürchteter Erbschäden selektieren, aussondern und töten dürfe: „Machen wir uns dann nicht dadurch zum Herrn über Leben und Tod? Sprechen wir damit nicht Behinderten das Lebensrecht ab?”

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