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Musiker von fünf Kontinenten im Hof

Von: Martina Stöhr
Letzte Aktualisierung:
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Die Konzerte im Hof erleben ihre dritte Auflage. Die ansässigen Gastronomiebetriebe haben zusammen mit Musikern und Sponsoren ein abwechslungsreiches kleines Programm auf die Beine gestellt. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Von fünf Kontinenten stammen die Musiker, die am Mittwoch, 10. Juli und Donnerstag, 11. Juli, beim dritten Hofkonzert für Stimmung sorgen wollen. Die Kulisse könnte dabei nicht malerischer sein. Denn laut Organisator Milos Sous gilt der Hof als der schönste Platz Aachens.

In ihm spiegle sich die gesamte Geschichte Europas wieder: Von den römischen Säulen über den karolingischen Granusturm bis zur gotischen Chorhalle und weiteren Baudenkmälern der Neuzeit. In dem kleinen Amphitheater mit seinen flachen Stufen wird beim Hofkonzert die Bühne Platz finden: Die Konzerte sollen in erster Linie ein Podium für die lokale und regionale Musikszene sein.

„Dabei treffen ganz bewusst unterschiedliche Musikstile aufeinander“, so Milos Sous. Die 23 beteiligten Musiker, die inzwischen alle in der Region zu Hause sind, stammen von fünf Kontinenten und machen dieses Hofkonzert zu einem musikalisch-kulturellen Konglomerat aus Süd- und Nordamerika, Afrika, Europa und Asien.

Akrobatik und Tänze

Traditionelle, senegalesische Rhythmen, atemberaubende Akrobatik und mitreißende Tänze liefern am Mittwoch ab 18 Uhr Pascal Salimou und seine Lions of Africa. Danach geht es ab 20 Uhr weiter mit den Chupacabras und Hip-Hop, Dancehall, Reggae, Salsa und anderen heißen Rhythmen, die zum Tanzen einladen. Liebevoll raubeinigen Blues gibt es mit Ruff-a-Nuff am Donnerstag ab 18 Uhr. Ein schräger Folk-Mix aus russischen, ukrainischen, jüdischen und orientalischen Elementen angereichert mit Latin/Balkan-Grooves steht mit Hopstop Banda ab 20 Uhr auf dem Programm.

Organisiert wurde das Konzert von den im Hof angesiedelten Gastronomie-Betrieben und einigen Sponsoren. Die Veranstalter wollen den Platz so noch attraktiver machen. Die Besucher sollen sich in einem der zahlreichen Cafés wohl fühlen und die Musik in historischem Ambiente genießen.

In den vergangenen zwei Jahren sei das Konzert jeweils ein voller Erfolg gewesen, so Milos Sous. Er habe in den Anfängen nicht damit gerechnet, dass aus der eher spontan entwickelten Idee ein solcher Dauerbrenner werden würde.

Jetzt soll das Hofkonzert wieder interessante Begegnungen ermöglichen.

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