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Musikbunker: SPD fordert eine bessere Kommunikation

Von: maf
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Musikbunker
Diskussion um den Musikbunker: Die SPD sieht in der Debatte einen tiefer liegenden Missstand und fordert die Benennung eines städtischen Clubbeauftragten. Foto: Heike Lachmann

Aachen. Zum Verkauf der Aachener Musikbunker (Goffart- und Junkerstraße) meldet sich jetzt auch die SPD zu Wort. Bürgermeister Björn Jansen nimmt die aktuelle Debatte zum Anlass, um Kritik an der Kommunikation innerhalb der Stadtverwaltung zu üben.

So fehle es dort „massiv an kommunikativer Vernetzung zum Thema ‚Clubvielfalt und freie Kulturszene‘“. Ähnlich wie zuletzt bei Diskussionen über die Öffnungszeiten des „Last Exit“ wie auch bei zahlreichen Clubschließungen hätten sich die betroffenen Ämter nicht gegenseitig informiert oder ihre Auffassungen ausgetauscht.

Zwar begrüßt die SPD es, wenn die Stadt jetzt bei der Übernahme der Musikbunker helfen möchte. Dadurch werde letztendlich aber nur das Symptom eines tiefer liegenden Missstands bekämpft. Und zwar, dass die junge Musikkultur in Aachen schrumpft. Die SPD wiederholt deshalb ihren Ratsantrag von 2012 zum Erhalt der Clubvielfalt, auf den trotz Diskussionen damals keine Maßnahmen gefolgt seien, so Jansen.

Die Genossen wollen jetzt wissen, welche Maßnahmen geplant sind, um „eine bessere Koordinierung zwischen Ordnungsamt, Liegenschaftsverwaltung und Kulturbetrieb zu gewährleisten“. Auch soll die Verwaltung Auskunft geben, welche Abstimmungen es in Sachen Bunkerverkauf bereits gegeben hat.

Gefordert wird erneut die Benennung eines Beauftragten im Kulturbetrieb, der die Clubvielfalt in Aachen sichern soll. Dieser Forderung schließen sich auch die Aachener Jusos an. Sie sprechen sich ebenfalls klar für den Erhalt der Musikbunker aus: „Es dürfen nicht noch mehr Clubs sterben“, schreiben sie in einer Mitteilung.

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