Aachen - Musikalischer Abend am Steinwayflügel

Musikalischer Abend am Steinwayflügel

Von: Lee Beck
Letzte Aktualisierung:
7619970.jpg
Freuen sich auf den ersten Suermondt-Salon: von links Sandra Meis (Kulturbetrieb), Förderin Hanni Jantzen, Pianist József Ács, Irit Tirtey (Geschäftsführerin des Kulturbetriebs) und Adam C. Oellers (stellvertretenden Direktor der städtischen Museen). Foto: Harald Krömer

Aachen. Stundenlang könnte man seiner Klaviermusik zuhören und ihm zuschauen, wie er sich mit einem Lächeln auf dem Gesicht in Gänze den Klängen von Thalberg hingibt, während seine Finger über die Tasten fegen.

Der ungarische Pianist József Ács sitzt im Foyer des Suermondt-Ludwig-Museums und begeistert den stellvertretenden Direktor der städtischen Museen, Adam C. Oellers, Förderin Hanni Jantzen und Irit Tirtey, kaufmännische Geschäftsführerin des Aachener Kulturbetriebs, mit seinem Klavierspiel.

Salons leben wieder auf

Seine Kostprobe kommt an, der Applaus halt durch das Gemäuer des Gründerzeitpalasts. Am kommenden Freitag, 2. Mai, um 19 Uhr wird der Musiker den Auftakt zum ersten „Suermondt-Salon“ spielen: „Ein musikalischer Abend am Steinway“. Im 18. Jahrhundert waren künstlerische Salons in Deutschland weit verbreitet, in den letzten Jahren erleben sie unter anderem in München, Leipzig oder Köln ein Revival.

Künftig viermal jährlich

Für die Veranstaltungsreihe, die dieses Jahr noch in die zweite Runde gehen und danach viermal jährlich in Form einer Matinee veranstaltet werden soll, hat Hanni Jantzen dem Museum einen Steinway-Flügel aus dem 19. Jahrhundert zur Verfügung gestellt. Es ist ein prächtiges Geschenk der Witwe des 2005 verstorbenen Ingenieurs Dr. Otmar Jantzen.

Mozart, Chopin und Debussy wird Ács darauf am Freitag spielen. Auf die Romanze und Moses Fantasie von Sigismund Thalberg aus Rossinis Moses freut sich der ungarische Pianist besonders. „In Deutschland ist Thalberg nicht so bekannt“, sagt der Gründer und musikalische Leiter der Franz-Liszt-Gesellschaft Eschweiler. Das Stück, das er am Freitag vortragen wird, hat Thalberg seinerzeit in Paris in einem Wettbewerb gegen Franz Liszt gespielt.

Das Museum auf der Wilhelmstraße will mit dem „Suermondt-Salon“ ein breiteres Publikum ansprechen. „Natürlich hoffen wir, dass die musikalisch interessierten Leute auch in die Ausstellungen kommen“, sagt Irit Tirtey. Deswegen kann man mit dem Ticket für den Suermondt-Salon (12 Euro) auch an einem beliebigen anderen Tag noch einmal das Museum besuchen und die Ausstellungen bewundern. Der Eintritt zum Konzert kostet 12 Euro, ermäßigt 9 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr. Tickets können unter www.reservix.de, an der Abendkasse oder telefonisch unter 0241/432-4909 geordert werden.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert