Aachen - Multikultifest: Fröhliche Atmosphäre im Kennedypark

Multikultifest: Fröhliche Atmosphäre im Kennedypark

Von: Caroline Niehus
Letzte Aktualisierung:
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Wie Karneval im Sommer: Mit einem bunten Umzug durch das Ostviertel begann am Sonntag das 15. Multikultifest, bei dem Menschen aus aller Welt zusammenkommen. Foto: Heike Lachmann

Aachen. Im Kennedypark ging es am Wochenende wieder bunt und frühlich zu. Viele Besucher konnten beim 15. Multikultifest erneut ein breit gefächertes Programm miterleben, das ihnen zugleich Einblicke in die kulturelle und kulinarische Vielfalt der in Aachen lebenden Menschen verschaffte.

Traditionell begann das Fest mit einem Umzug durch das Aachener Ostviertel, bei dem an verschiedenen Plätzen Vorführungen für die Zuschauer geboten wurden. Danach gab es auf den zwei Bühnen im Park und an den einzelnen Ständen viel zu bestaunen. Menschen aus den unterschiedlichsten Regionen präsentierten Tänze, Gesang oder andere landestypische Vorführungen.

Dabei ging es oftmals auch um das Thema Integration und das Leben im „neuen“ Heimatland Deutschland. Eine russische Sängerin sang beispielsweise ein Liebeslied für Deutschland, in dem sie teilweise ironisch ihre persönlichen Erlebnisse schilderte und ihre positiven Eindrücke verdeutlichte.

Organisiert wurde das Fest zum wiederholten Mal von Reiner Bertrand und Marie-Jose Dassen. Sie sind am Tag selbst hauptsächlich für das Bühnenprogramm auf der großen Bühne zuständig, kümmern sich im Vorfeld aber um den gesamten Ablauf. Bertrand erzählt, dass die Vorbereitungen seit einem Jahr laufen. Sobald das eine Fest zu Ende geht, starten die Planungen für das nächste. Mit ihrem achtköpfigen Team stellen sie so Jahr für Jahr ein tolles kulturelles Programm auf die Beine.

An über 40 Ständen habe man die Möglichkeit, sich über die verschiedenen Kulturen zu informieren und „sich durch die ganze Welt zu schlemmen“, sagt Bertrand stolz. Denn auch für das leibliche Wohl ist mit landestypischen Spezialitäten gesorgt.

Das ist jedoch nicht das Entscheidende am Multikultifest, wie Bertrand erklärt: „Es ist wichtig, zusammenzukommen und zusammen zu feiern. Ausländische aber auch einheimische Kulturen können sich präsentieren, so entstehen neue gemischte Gruppen.“ Das Fest lebe dabei von seiner Abwechslung. „Es ist ein Riesenspektakel, das einfach Spaß macht“, freut sich der Organisator.

So sieht es auch eine Besucherin mit mazedonischen Wurzeln. Destanovska Kizibana kommt jedes Jahr zum Multikultifest im Kennedyparkt und ist immer wieder begeistert, wie viele Menschen dabei sind und für eine fröhliche Atmosphäre sorgen. „Ganz viele verschiedene Kulturen kommen zusammen, das ist schön“, findet sie. Und deshalb soll das Fest seine Tradition noch lange fortführen. Die Vorbereitungen für das 16. Fest im nächsten Jahr können also gerne beginnen.

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