Montessori-Einrichtung feiert das Ende der Umbauzeit

Von: Jule Klieser
Letzte Aktualisierung:
montesso_bu
Festtagsstimmung im Montessori-Kinderhaus St. Sebastian: Nach halbjähriger Umbauzeit konnten die vergrößerten und modernisierten Räume wieder bezogen werden. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Mit einem großen Fest ist das Montessori-Kinderhaus St. Sebastian auf der Hörn nach halbjähriger Umbauzeit wieder eröffnet worden. Draußen und drinnen dominieren nun fröhliche Farben. Die Einrichtung sieht sich damit gut vorbereitet, Kinder unter drei Jahren aufzunehmen.

Für die Maßnahme an dem 45 Jahre alten Bau gab das Land 432.000 Euro, rund 215.000 Euro hat die Pfarre St. Sebastian aufgebracht. Die Heizungsanlage und die Sanitär-Rohrleitungen sind jetzt modernisiert. Alle Gruppenräume sind durch Teilanbauten vergrößert worden, Nebenräume und Wickelplätze wurden geschaffen, die Waschräume renoviert. Viel Licht bringen große Dachfenster von oben herein. Eingangsbereich und Flur sind jetzt hell und freundlich.

Fünf Kinder unter drei Jahren konnten jetzt in einer Gruppe aufgenommen werden. Zwar sind die anderen drei Gruppen räumlich und personell ebenfalls in der Lage, ganz Kleine aufzunehmen, doch das Platzkontingent, das die Stadt Aachen auf mehrere Einrichtungen verteilt, reichte dafür nicht aus.

Lange Warteliste

„Wir hoffen, dass sich das in den nächsten Jahren ändern wird”, sagte Ingrid Gilliam-Oreschkowitsch, Leiterin der Einrichtung, bei der Feier. Sie hat eine lange Warteliste für die unter Dreijährigen. Oft seien beide Elternteile berufstätig, doch die Eltern sähen auch, wie gut dem Nachwuchs der Aufenthalt in der Montessori-Tagesstätte tue. „Es ist toll, wie gerne auch die Allerkleinsten lernen, wie sie soziale Kontakte aufnehmen und selbstständig werden”, sagte die Leiterin. 90 Kinder besuchen insgesamt die Kindertagesstätte, 13 Erzieherinnen kümmern sich um sie. Von ihnen sind drei Kinderpflegerinnen, ein männlicher Erzieher ist auch dabei.

Während der Umbauzeit war die ganze Tagesstätte ins Pfarrheim in der Ahornstraße umgezogen. Bei allen Schwierigkeiten, die es deshalb gab, hätten die Kinder und das Team sehr viel Unterstützung bekommen. Gilliam-Oreschkowitsch dankte den Mitgliedern des Kirchenvorstands und allen Beteiligten dafür.

Sie dankte außerdem einigen ehemaligen Eltern, allen voran Wilhelm und Christine Heyden, die die architektonische Detailplanung ehrenamtlich erstellt hatten. Die Gesamtplanung des Umbaus lag beim Architekturbüro Herkrath und Bogatzki.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert