Aachen - Monsters of Liedermaching spielen im Musikbunker

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Monsters of Liedermaching spielen im Musikbunker

Von: Verena Richter
Letzte Aktualisierung:
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Rüdiger Bierhorst, Jens Burger, Peer Jensen, Jan Labinski, Frederik Timm und Torsten Kühn sind die Monsters of Liedermaching. Am Samstag spielen sie im Musikbunker. Foto: Chris Lührmann

Aachen. Bands wie die Monsters of Liedermaching, die am Samstag im Musikbunker auftreten, gibt es nicht alle Tage. Eigentlich sind die sechs Mitglieder der Formation anderweitig beschäftigt, entweder als Solokünstler oder als Mitglieder anderer Bands beziehungsweise Duos.

 Der Zufall wollte es aber, dass im Jahr 2003 Rüdiger Bierhorst, Jens Burger, Peer Jensen, Jan Labinski, Frederik Timm und Torsten Kühn allesamt beim „Hamburger Rockspektakel“ auftreten sollten. Hintereinander – doch irgendwie dachten sich die Herren wohl, dass es gemeinsam mehr Spaß macht und sind kurzerhand gemeinsam auf die Bühne getreten.

Und das machen sie seitdem immer wieder und sind damit auch ziemlich erfolgreich. Mit „Schnaps und Kekse“ ist mittlerweile das fünfte Album auf dem Markt, das Platz 18 der Charts erreichte, obwohl man sich doch fragt, wie die Monsters of Liedermaching eigentlich funktionieren, denn übliche Bandstrukturen oder gar Hierarchien gibt es bei den Monsters nicht. Jeder darf mal ran bei den Jungs. „Das Ego wird gefüttert bei uns – aber auch mal ein bisschen zertreten“, erklärt Torsten Kühn und Frederik Timm ergänzt, es gehe „nur mit viel Rücksicht und Toleranz und na-lass-ihn-mal – ich hab ja auch meine Macke“.

Das Repertoire der Formation besteht zu einem großen Teil aus dem Solo-Material der Künstler, es gibt keinen einheitlichen Stil oder musikalische Linie, jeder Song würde auch alleine funktionieren, dennoch unterstützen die restlichen fünf den Musiker, der sein Werk gerade präsentiert. Eigentlich muss man es gehört und gesehen haben, um es zu verstehen.

Die Chance darauf besteht jetzt, denn die Monsters sind auf Tour, um „Schnaps und Kekse“ der Öffentlichkeit zu präsentieren. Viel Wert legen die sechs Musiker auf die Texte ihrer Songs, die sind mal lustig, aber nicht albern, mal sind sie traurig, ohne dabei sentimental zu werden, mal sind sie skurril, mal derbe. „Schnaps und Kekse“ ist – wie seine Vorgänger – wieder ein Live-Album. Die Monsters of Liedermaching nehmen ihre Alben nie im Studio auf. „Wir sind einfach ‘ne Konzertband, die dieses Konzertgefühl auch dokumentieren will“, erklärt Torsten Kühn.

Wem die Musik vom Band aber nicht reicht und wer die Jungs zur Live-Musik auch mal live auf der Bühne erleben möchten, das Konzert im Musikbunker beginnt um 20 Uhr.

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