Aachen - Mittwochabend wird die Höhe des Katschhofs neu vermessen

Mittwochabend wird die Höhe des Katschhofs neu vermessen

Von: Holger Richter
Letzte Aktualisierung:
6150101.jpg
NetAachen-Geschäftsführer Andreas Schneider (links) zeigt als Vertreter des Hauptsponsors dem italienischen Ex-Weltmeister Giuseppe Gibilisco die Stabhochsprunganlage auf dem Katschhof. Der Italiener ist erstmals beim Domspringen dabei und peilt heute Abend sicher eine größere Höhe an als die Kopfhöhe beim Aufbau der Anlage gestern. Foto: Harald Krömer

Aachen. Die Zahlen sind seit Jahren diegleichen. Die meisten jedenfalls. Wenn sich – wie Dienstag auch wieder – der Aachener Katschhof regelmäßig vor dem Domspringen in eine Stabhochsprungarena verwandelt, wird ein 50 Meter langer Anlaufsteg aufgebaut.

Dieser ist mit 320 Quadratmeter Holzplatten unterbaut, um den Höhenunterschied von 1,20 Meter auf dem Platz zwischen Dom und Rathaus auszugleichen. Und die beiden Zuschauertribünen links und rechts von der Sprungmatte bieten rund 1000 Sitzplätze, insgesamt erwarten Veranstalter Alemannia Aachen und Hauptsponsor NetAachen 5000 Sportfans.

Doch eine Zahl hat sich seit dem vergangenen Jahr geändert. Der Katschhof ist seit dem deutschen Rekordsprung von Björn Otto mindestens 6,01 Meter hoch.

Und Mittwochabend wird er eventuell noch höher ausgebaut. Denn: „Björn Otto hat bereits angekündigt, wenn es wieder in Richtung der Sechs-Meter-Marke geht, lässt er 6,03 Meter drei auflegen“, berichtet Organisator Michael Leers gut gelaunt einen Tag vor dem großen Ereignis. Diese Laune lässt sich der Leichtathletik-Chef der Alemannia auch von der verletzungsbedingten Absage von Weltmeister Raphael Holzdeppe nicht vermiesen. Denn der 23-Jährige kommt trotz Wadenzerrung nach Aachen. Und weil er nicht spirngen kann, „wird er im Gespräch mit unseren Moderatoren Robert Moonen und Dirk Bartholomy die Sprünge seiner Kollegen kommentieren“, kündigt Leers an. Außerdem werde für die Zuschauer natürlich ausreichend Gelegenheit bestehen, sich ein Autogramm von dem frischgebackenen Weltmeister zu holen.

Apropos Zuschauer: Der Eintritt zum Katschhof ist wie immer frei. „Allerdings dürfte sich frühes Kommen lohnen“, sagt Andreas Schneider. Der NetAachen-Geschäfstführer hat nämlich die Erfahrung gemacht, dass sich die Zuschauer bereits früh die besten Plätze sichern. Und das werde bei den guten Wetteraussichten am Mittwoch sicher nicht anders werden.

Damit die Zuschauer aber nicht allzu lange auf einen leeren Anlaufsteg starren, startet bereits um 15.30 ein Frauenwettkampf mit sechs Stabhochspringerinnen aus Belgien und den Niederlanden. Das Hauptspringen mit Björn Otto, Malte Mohr, Rens Blom, Giuseppe Gibilisco und Co beginnt um 18.30 Uhr.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert