„e.GO Life“: Mitte Mai sollen in Aachen die ersten Elektroautos hergestellt werden

Mitte Mai rollt in Rothe Erde der erste „e.GO“ vom Band

Von: gei
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So gut wie fertig: die neue Autoproduktionshalle auf dem ehemaligen Philipsgelände in Rothe Erde. 140 Beschäftigte sollen hier demnächst jährlich bis zu 10 000 kleine Elektroflitzer namens „e.GO Life“ bauen. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Mitte Mai sollen die ersten Aachener Elektroflitzer namens „e.GO Life“ die nagelneue Werkshalle an der Philipsstraße verlassen. Damit nimmt der Spross der RWTH-Forscher um Günther Schuh Fahrt auf. Bis zu 10.000 E-Kleinwagen sollen auf dem ehemaligen Philips-Gelände in Rothe Erde künftig gebaut werden.

Nach und nach sollen neben der nun beinahe fertiggestellten Halle drei weitere Werke für die Karosserie- und Autoproduktion errichtet werden. Unter anderem sollen dort auch der E-Bus „Mover“ und ein viertüriger Kompaktwagen namens „Booster“ gefertigt werden. Die Ziele sind ehrgeizig: Schon 2022 wollen die Aachener jährlich 100.000 Fahrzeuge bauen.

Kunden müssen sich jedoch noch bis Ende des Jahres gedulden, bis sie den ersten „e.GO Life“ starten können, sagt Pressesprecherin Christine Häußler. Denn mit den Fertigungsprozessen werde im neuen Werk langsam begonnen. Die ersten 100 bis 200 Fahrzeuge werden nur für interne Tests und das Zulassungsverfahren gebaut. Rund 140 Mitarbeiter sollen im e.Go-Werk 1 die Arbeit aufnehmen. Die offizielle Werkseröffnung ist laut Günther Schuh für den 13. Juli geplant.

 

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