Mitarbeiter des Stadtbetriebs haben alle Hände voll zu tun

Von: Margot Gasper
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Riesige Laubberge, wie hier am
Riesige Laubberge, wie hier am Branderhofer Weg, müssen die Mitarbeiter des Stadtbetriebs beseitigen. Kompostiert werden können die Blätter von den Straßen nicht, die Verschmutzung ist zu Foto: Harald Krömer

Aachen. Laub und Laub und noch mal Laub: Die Leute vom Aachener Stadtbetrieb hatten in den letzten 14 Tagen mehr als genug zu tun. Denn die Bäume verlieren in diesem Herbst ihre Blätter spät, dafür aber in großen Mengen. Für die Leute an Rechen, Harke und Laubbläser bedeutet das Großeinsatz.

Alleine 13 Container mit je 20 Kubikmetern Fassungsvermögen wurden am vergangenen Samstag mit dem Laub von Straßen und Gehwegen gefüllt, berichtet Dieter Bohn von der Abteilung Abfallwirtschaft und Straßenreinigung. „Und fünf Kehrmaschinen voller Laub blieben sogar noch stehen.”

Bohn ist es ganz lieb, dass das Laub mehr oder weniger in einem Rutsch zu Boden ging. Dann haben seine Leute zwar tagelang mehr als genug zu tun, aber dann ist die Sache mit den Blättern auch fast erledigt. „So haben wir die Straßen schnell sauber.”

Durch Reifenabrieb und anderen Dreck ist das Laub von den Straßen übrigens so verschmutzt, dass es nicht kompostiert werden kann. Ein Recyclingunternehmen siebt noch Sand und Splitt raus, dann gehts ab in die Müllverbrennung.

Karl Küpper und seine Leute sammeln dagegen für die Kompostanlage. Küpper, Abteilungsleiter Friedhöfe beim Stadtbetrieb, ist ebenfalls hocherfreut, dass das Laub in diesem Herbst nicht in vielen kleinen Portionen zu Boden segelt. Denn auch auf Friedhöfen und in Parks muss viel Laub beseitigt werden. Niemand soll auf nassem Blättern ausrutschen, und der Rasen darf nicht vom Laub erstickt werden, erläutert Küpper.

Alleine auf Friedhöfen wie dem Waldfriedhof oder dem Friedhof Lintert, wo viele Bäume stehen, fällt im Herbst ordentlich was an. Wo das Laub nicht stört, bleibt es aber liegen, versichert Küpper. Denn viele Kleinlebewesen schätzen Blätter als Schutz und Winterquartier.

Derzeit werden auch die Brunnen winterfest gemacht. Am Europaplatz waren am Dienstag größere Arbeiten im Gange. „Nur die fünf Brunnen, die mit Thermalwasser gespeist werden, bleiben im Winter in Betrieb”, erläutert Rita Klösges vom städtischen Pressamt. Dazu gehöre zum Beispiel der Geldbrunnen an der Hartmannstraße.

Auf den Friedhöfen werden in diesen Tagen ebenfalls die Wasserleitungen gesperrt. Bei sinkenden Temperaturen und Werten um null Grad müsse das Wasser abgestellt werden, damit die Leitungen nicht beschädigt werden, heißt es aus dem Presseamt.

Die Mitarbeiter des Aachener Stadtbetriebes auf den Friedhöfen seien bemüht gewesen, den Aachenern das Wasser zum Gießen der Grabbepflanzungen möglichst lange zur Verfügung zu stellen. Nun werden die Leitungen nach und nach abgestellt.
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