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Mit Trillerpfeifen gegen die Gates-Manager

Von: mik
Letzte Aktualisierung:
Gates / Demonstration
Rund 300 Demonstranten waren dem Aufruf der IGBCE gefolgt. Sie zogen mit Trillerpfeifen durch die Stadt, um ihren Unmut über den ihrer Ansicht nach völlig unnötigen drohenden Arbeitsplatzabbau bei Gates kundzutun. Foto: Michael Klarmann

Aachen. Zahlreiche Trillerpfeifen waren am Samstagmittag in der Aachener Innenstadt zu hören. Anlass waren mehrere hundert Arbeitsplätze, die bei dem Unternehmen Gates laut Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) „akut bedroht” sind.

Wie berichtet, kritisieren die IGBCE und der Betriebsrat, dass das Gates-Management „ohne Not” entschieden habe, in Aachen einen „der produktivsten und ertragsstärksten Standorte” des Konzerns in Europa schließen zu wollen.

Seitdem bekannt wurde, dass die Konzernspitze des Autozulieferers das Werk schließen will, halten Mitarbeiter Mahnwachen am Eisenbahnweg in Rothe Erde ab. Für Samstag hatte die Gewerkschaft zur Demonstration aufgerufen.

Rund 300 Menschen protestierten dabei lautstark vom Steffensplatz aus durch die Innenstadt. Motto der Demonstration, an der auch Mitarbeiter anderer Betriebe und Initiativen teilnahmen: „Gemeinsam für den Erhalt der Arbeitsplätze bei Gates - Deine Solidarität ist gefragt!”

Ab 11.30 Uhr hatten sich die Menschen am Steffensplatz versammelt, um dann symbolisch um „5 vor 12” loszuziehen. Die Abschlusskundgebung fand auf dem Marktplatz vor der Rathaustreppe statt.

Oberbürgermeister Jürgen Linden und Gesundheitsministerin Ulla Schmidt sprachen hier zu den Protestierern. Beide erklärten sich solidarisch mit den Gates-Mitarbeitern und sicherten ihnen Unterstützung im Kampf um ihre Arbeitsplätze zu.

Der Betriebsratsvorsitzende Klaus Meyer wies darauf hin, möglicherweise seien bei Gates und Zuliefererbetrieben in Aachen nicht, wie bisher angenommen, 350 Jobs gefährdet, sondern 400 bis 500.
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