Aachen - Mit „fit for study“ soll im Studium kein Frust aufkommen

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Mit „fit for study“ soll im Studium kein Frust aufkommen

Von: Martina Stöhr
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Gut vorbereitet auf die Anforderungen an der Hochschule: 60 Schüler erhielten jetzt in der Sparkasse ihre Zertifikate „fit for study“. Foto: Heike Lachmann

Aachen. Fit fürs Studium sind jetzt 60 Schüler aus Aachen, Eschweiler, Stolberg und Herzogenrath. Beim Kurs „fit for study“ haben sie sich auf die Anforderungen an der Hochschule vorbereitet. Denn laut Sarah Mayeri liegt der Grund für die hohe Anzahl von Studienabbrechern darin, dass sich viele falsch entschieden hätten. „Fit for study“ hilft nach Meinung der Schülerin dabei, die richtige Wahl zu treffen.

Darüber hinaus ist aber vor allem auch ein hohes Maß an Eigenständigkeit von Nöten, um den Alltag an der Uni zu bewältigen“, meint Ralf Gablik, Schulleiter des Einhard-Gymnasiums. Er sieht die Aufgabe der Schule vor allem darin, eine Wissensbreite zu vermitteln, die die Schüler zur allgemeinen Hochschulreife führt.

Wer sich schon frühzeitig Gedanken macht, wie es danach weiter gehen soll, ist nach Meinung des Schülers Manuel Voss klar im Vorteil. Er und seine Mitschüler schätzten an dem universitätsvorbereitenden Programm das Feedback, das sie erhielten, die Chance, eigene Schwächen und Stärken zu erkennen und das warmherzige Verhältnis zu den Betreuern. Dass das Konzept, Lehrer von jeweils anderen Schulen mit der Betreuung zu betrauen, bei den Schülern so gut ankam, freute die Organisatoren ganz besonders.

„Fit for study“ wurde 2007 erstmals in einem von der Sparkasse Aachen geförderten Pilotprojekt am Einhard-Gymnasium angeboten. Inzwischen ist es laut Tanja Wandel, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit der Sparkasse Aachen, zu einem Selbstläufer geworden. Fünf Gymnasien aus Aachen und der Städteregion machen inzwischen mit. Dr. Renate Schwan vom Kaiser-Karls-Gymnasium würde sich wünschen, dass Selbstständigkeit schon bei Projekten im Unterricht gefördert wird. Praxisnahe Unterrichtsthemen können außerdem zeigen, wie ein Berufsalltag aussieht.

Die 60 Teilnehmer in diesem Jahr haben sich jedenfalls schon so ihre Gedanken gemacht. In mehreren Trainingseinheiten haben sie die eigenen Potentiale erkannt und Fähigkeiten wie Selbstmanagement trainiert. Und der ein oder andere hat sich fest vorgenommen, schon jetzt Vorlesungen an der Uni zu besuchen.

Einen ganz besonderen Rat gab ihnen Schulleiter Ralf Gablik bei der Zertifikatsvergabe noch mit auf den Weg: „Studiert, was euch Spaß macht und was euch gefällt.“ Denn sonst liefen sie Gefahr, ein Leben unter Zwang und im Dauerstress zu führen.

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