Aachen - Mit einer Fällaktion beginnt die Parkumgestaltung

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Mit einer Fällaktion beginnt die Parkumgestaltung

Von: Gerald Eimer
Letzte Aktualisierung:
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Die Burg Frankenberg soll wieder ins Blickfeld geholt werden: Im März beginnt die Umgestaltung der Grünanlage an der Bismarckstraße. Unter einer neuen Liegewiese wird dann auch der ehemalige Wasserspielplatz verschwinden. Fünf Bäume und zwei Eiben müssen bereits im Februar weichen. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Im Mittelpunkt der Grünanlage steht die Burg Frankenberg ohnehin, nun soll sie auch wieder ein echter Blickfang werden. Allzu hoch und dicht gewachsenes Grün wird daher in den nächsten Wochen und Monaten verschwinden - der Frankenberger Park soll heller und lichter werden.

Schon im Frühsommer können sich die Besucher voraussichtlich auf umgestalteten Liegewiesen und sanierten Spielflächen tummeln.

Endgültig verschwinden wird bis dahin das unansehnliche Betonbecken, das am Fuß der Burg einst als Wasserspielplatz für Kinder angelegt wurde, nun aber schon seit Jahren ungenutzt vor sich hingammelt. Es soll aufgefüllt und zur grünen Liegefläche umgestaltet werden, kündigt Karen Roß-Kark vom Fachbereich Umwelt an, unter deren Leitung die Umgestaltung des Parks erfolgt.

Berücksichtigt werden dabei die vielfältigen Ideen, die 2005 in der Zukunftswerkstatt fürs Frankenberger Viertel entwickelt wurden, wie Planungs- und Umweltdezernentin Gisela Nacken betont. Nicht alle Anregungen können umgesetzt werden, weil dafür das Geld fehlt. Mit 220.000 Euro müssen die Planer auskommen, alleine 100.000 Euro sind für die Sanierung des gerne genutzten Bolzplatzes am Bunker veranschlagt. Er erhält einen neuen Kunststoffbelag und eine neue Einzäunung. Kinder und Jugendliche werden das zu schätzen wissen, ist Roß-Kark überzeugt.

Nahezu an jeder Ecke des Parks sind weitere Eingriffe geplant: Der Waschbetonbrunnen an der Rehmannstraße soll mit Holzauflagen verschönert werden. Die Litfaßsäule an der Goffartstraße wird verschwinden, der dahinter liegende Hügel um knapp einen Meter abgetragen, der Spielplatz wird um eine neue Rutsche und eine Seilbahn ergänzt. Die marode Treppe am Bunker wird erneuert, Bänke werden repariert, der Durchgang an der Burg in Richtung Schule verbreitert. „Ein bisschen mehr Farbe” täte dem Park ebenfalls gut, meint Roß-Kark, die daher neben weißblühenden Rosen auch andere Blumen anpflanzen lassen wird.

Ersatzlos verschwinden wird die eingezäunte Hundewiese. Stattdessen werden Hundekotbehälter aufgestellt in der Hoffnung, dass sie von gassiführenden Hundebesitzern auch benutzt werden. Aber auch den zweibeinigen Wildpinklern will man bessere Manieren beibringen: Daher sollen zwei Eiben abgeholzt werden, die häufig als Aborte missbraucht werden.

Abschluss im Mai/Juni

Neben diesen beiden Eiben werden fünf weitere Bäume gefällt, kündigen Nacken und Roß-Kark an. Eine Robinie sei mit Fäulnis durchsetzt, andere seien ebenfalls bruchgefährdet. Die Fällarbeiten sollen bereits am kommenden Montag beginnen, Anfang März geht es dann mit der eigentlichen Parkumgestaltung weiter. Je nach Wetterlage ist im Mai/Juni mit dem Abschluss der Arbeiten zu rechnen.

Das passe dann ganz gut zu den Umbauplänen für die Burg Frankenberg zum Bürger- und Begegnungszentrum, sagt Gisela Nacken. Die ersten Fördergelder sind bekanntlich auch dafür bewilligt, Baubeginn wird voraussichtlich im Sommer sein.
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