Aachen - Mit dem Rad zur Schule ist für Höfling-Schüler kein Problem

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Mit dem Rad zur Schule ist für Höfling-Schüler kein Problem

Von: jpm
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Fahrradfest am Höfling: Grundschüler können jetzt sicher mit dem Rad zur Schule fahren. Jetzt soll das „Fahr Rad”-Projekt auch an anderen Schulen starten. Foto: Heike Lachmann

Aachen. Ein Jahr lang haben die Kinder der Grundschule Am Höfling sich mit dem Thema „Fahrrad” intensiv auseinandergesetzt. Grund genug, den langsam zu Kräften kommenden Frühling mit einem großen Fahrradfest auf dem Schulhof zu feiern. Im Slalom oder sogar über eine Wippe fahren: Für viele der 340 Kinder ist das kein Problem mehr.

Und es ist auch kein Problem mehr, den Schulweg per Drahtesel zu bewältigen.

Dass dies möglichst viele der Grundschüler tun, war eines der Ziele von „Fahr Rad in Aachen”, ausgearbeitet von Dr. Stefanie Küpper von der Stadt Aachen und veranstaltet mit Unterstützung von Verkehrswacht, Polizei und - nicht zuletzt - natürlich den Kindern selbst.

So wurde ein Kinderstadtplan von Burtscheid erstellt. Und zuvor, wichtiger noch, der Stadtteil auf gefährliche Stellen hin untersucht. Der Bürgersteig am Branderhofer Weg etwa wurde bislang von vielen Autofahrern als Wendemöglichkeit missverstanden - was nun durch Poller verhindert wird. Auch auf die Karl-Marx-Allee wurde Schulleiterin Anita Groß häufig hingewiesen - trotz Tempo 30 und Blitzanlage wird dort nämlich oft zu schnell gefahren.

„Wir wollten nicht nur das Verhalten der Kinder schulen, sondern auch das Schulumfeld ändern”, erklärt Stefanie Küpper. So werde dafür gesorgt, dass die kritisierten Punkte auch in Verkehrskonzepte Eingang finden.

Wer seinen Nachwuchs - sei es wegen schlechten Wetters oder wegen einer weiten Anfahrt - weiterhin lieber mit dem Auto zur Schule bringt, kann an eigens eingerichteten „Elternhaltestellen” stoppen.

Weitere Schulen folgen

So werden die schmalen Straßen unmittelbar um die Schule herum entlastet und verkehrssicherer gemacht. Anita Groß glaubt: „Fahr Rad kam bei den Schülern und den Eltern gut an.” Das Projekt wird demnächst an den Grundschulen Passstraße und Reumontstraße fortgesetzt.
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