Mit dem Elektroauto zur Arbeit?

Von: Rolf Hohl
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Aachen. Fast zwei Drittel aller Arbeitnehmer in Deutschland pendeln jeden Tag zur Arbeit – und die meisten dieser Wege sind kürzer als zehn Kilometer.

Da ist also erhebliches Potenzial für umweltfreundlichere Fortbewegungsmittel als das Auto. Ein näherer Blick auf die inzwischen vielseitigen Möglichkeiten bei der sogenannten betrieblichen Mobilität zeigt, dass damit letztlich auch Kosten eingespart werden können.

„Viele Unternehmen befassen sich noch nicht ausreichend oder überhaupt nicht mit dem Arbeitsweg ihrer Mitarbeiter“, sagt Benjamin Haag vom Mobilitätsmanagement der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen. Weil es inzwischen eine ziemliche breite Palette an Angeboten gibt, startet die IHK in diesem Jahr wieder die Mobilitätstestwochen für Betriebe aus der ganzen Städteregion.

Während der Testphase von jeweils einer Woche können die Mitarbeiter eines Unternehmens die einzelnen Bausteine im Alltag ausprobieren, etwa die Elektroautos der Stawag oder das Car-Sharing von Cambio. Für kürzere Kurierfahrten im Stadtgebiet könnten die Lastenfahrräder von Clac Logistics interessant sein, und auch der Aachener Verkehrsverbund bietet die Wochenkarte für den ÖPNV-Pendler zum Testen an.

Oft gebe es in den Betrieben einige Fahrradbegeisterte – nur sei es schwierig, diese auch zu finden, erklärt Haag. Eben diese gezielter zu fördern, hat sich die Stadt Aachen zum Ziel gemacht und bietet praktische Hilfe bei Reparaturen und Informationen zu Radrouten zum Arbeitsplatz an. Für Leute, die einen etwas weiteren Weg zurücklegen müssen, bieten sich die Pedelecs der IHK an, die zudem auch über das Wochenende buchbar sind.

Kostenlos teilnehmen

Die Mobilitätstestwochen laufen von April bis September dieses Jahres, und die Teilnahme ist für alle Betriebe und Institutionen in der Städteregion kostenlos. Weitere Informationen zu den einzeln buchbaren Angeboten gibt es bei der IHK Aachen auf www.aachen.ihk.de.

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