Messerattacke von hinten: Schwurgericht entscheidet über Einweisung

Von: wos
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Aachen. Weil der 32-jährige Sermet A. am 17. März von hinten mit einem Messer auf einen Bekannten losgegangen war und ihm am Hals, der Schulter und am Arm zahlreiche Stiche beibrachte, muss er sich jetzt vor dem Aachener Schwurgericht wegen versuchten Mordes verantworten.

Die Tat geschah nachmittags an einem Grill nahe dem Elsassplatz, als der Beschuldigte mit einer Gruppe von Männern in Streit geriet. Als sich einer der Männer umdrehte und weg ging, lief A. laut Anklageschrift hinter ihm her und startete heimtückisch von hinten die Messerattacke.

Laut Staatsanwaltschaft beging Sermet A. die Tat allerdings im Zustand der Schuldunfähigkeit, weil er durch eine von Drogen verursachte Psychose nicht Herr seiner Sinne gewesen sei. Er fühle sich andauernd von Menschen und fremden Mächten verfolgt.

In dem Verfahren muss das Schwurgericht entscheiden, ob der Beschuldigte dauerhaft in einer psychiatrischen Anstalt untergebracht wird. Momentan befindet er sich in der Landesklinik Essen. A. gab an, berufslos zu sein. Das Verfahren wird am 8. Oktober fortgesetzt.

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