Aachen - Messer und Schlagstöcke nach Fußballspiel

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Messer und Schlagstöcke nach Fußballspiel

Von: wp
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Forsdt Fupa
Freundliche Begrüßung zwischen den Spielern des VfR Forst und TSV Donnerberg. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Das üble Nachspiel der Partie in der Fußball-Kreisliga A am Donnerstagabend zwischen dem VfR Forst und dem TSV Donnerberg (1:0) zieht zwei weitere Nachspiele hinter sich: Eines vor Gericht, wie die Polizei am Freitag mitteilte, ein weiteres vor der Spruchkammer des Fußballkreises Aachen, so deren Vorsitzender Peter Büttgen.

Nach Zeugenangaben, berichtet die Polizei, hatten sich während der Begegnung an der Sonnenscheinstraße zwei Spieler „über den sportlichen Rahmen hinaus in die Haare bekommen“. Doch schnell kehrte Ruhe während der 90 Minuten ein, die mit dem Sieg der Gastgeber endeten.

Danach sollen, schildern die Ordnungshüter weiter, „zehn bis 15 ,Fans‘ des Gastvereins, mit Messern und Schlagstöcken bewaffnet, auf dem Vereinsgelände erschienen sein“. Sie hätten den vermeintlichen Übeltäter gesucht, der während der Partie einen ihrer Spieler geschlagen haben soll. Bedrohungen und eine körperliche Auseinandersetzung seien die Folge gewesen, „erheblich verletzt wurde jedoch niemand. Beim Eintreffen der alarmierten Polizei hatten sich die „Fans“ aber bereits aus dem Staub gemacht. „Die Ermittlungen konzentrieren sich auf zwei 21 und 24 Jahre alte Männer aus Stolberg“, kündigte die Polizei Konsequenzen an.

Dies alles passierte, so Spruchkammerchef Peter Büttgen, „etwa 45 Minuten nach Spielende, wie der Schiedsrichter schätzt, der aber in seiner Kabine nur Geschrei gehört, aber nichts gesehen hat“. Schon unmittelbar nach Spielende seien einige Spieler und andere Personen beider Seiten aneinandergeraten. „Es wird auf jeden Fall eine Sitzung der Spruchkammer geben“, sagte Büttgen. Wenig sagten die Vereinsvertreter beider Klubs. Donnerbergs Obmann Markus Baginski und das Spielertrainer-Duo Daniel Hoven/Torsten Hansen teilten mit: „Als das passierte, waren wir schon in Stolberg.“

Spielausschussvorsitzender Helmut Brief: „So etwas ist überhaupt nicht nachvollziehbar. Wir werden die Sache nicht unter den Tisch kehren, sondern ihr mit aller Macht nachgehen.“

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