Aachen - Mehr Grün am Suermondtplatz

Mehr Grün am Suermondtplatz

Von: dd
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Das ist der Ist-Zustand an der Richardstraße/Ecke Gottfriedstraße. In der Gegend wurde das Gebäude von Kleine-Erfkamp abgerissen, die Freifläche macht alles überschaubarer. Foto: Harald Krömer

Aachen. Den Suermondtplatz und die Grün- und Spielanlage der Richardstraße und der Martin-Luther-Straße begreifen die Stadtplaner als den „Suermondtpark“. Und dieses städtische Ensemble soll aufgewertet werden, wie jetzt die Politiker des Planungsausschusses einstimmig beschlossen haben.

Viel Straßenraum, Hinterhöfe und Einstellplätze bestimmen das stark verdichtete Quartier, weniger als 0,1 Quadratmeter Grün steht jedem einzelnen Einwohner nach Angaben der Verwaltung zur Verfügung. Aber das soll sich ändern.

Und zwar im Bereich Richard­straße, Gottfriedstraße und Martin-Luther-Straße, weil sich hier am ehesten noch die Chance ergibt, mehr öffentliche Grünflächen zu bieten. Im Einzugsbereich der Spielanlage Richardstraße beispielsweise leben 2280 Kinder unter 14 Jahren, auch Kinder aus Kindertagesstätten und Schulen nutzen den Platz. Zwischen der Hundeauslauffläche in der Richardstraße und dem Spielplatz stand bis vor kurzem ein städtisches Gebäude, das abgerissen wurde. Dort residierte ewige Zeiten lang die Elektrogroßhandlung Kleine-Erfkamp.

Durch den Abriss ist eine neue große Freifläche entstanden, in deren nördlicher Richtung zur Gottfriedstraße hin etwa 50 alte Bäume stehen. Hier sei die große Chance gegeben, so erläuterte ein Vertreter des Planungsamtes, einen zusammenhängenden Quartierspark, den er „Suermondtpark“ nannte, zu entwickeln.

Bereits jetzt, quasi unbehandelt, sei nach dem Freiwerden der ehedem bebauten Fläche eine optische Öffnung und das große Potenzial für eine großzügige neue Grünanlage erkennbar.

Wichtig sei für die Planung, alle Teilfläche im Zusammenhang zu betrachten und zu begreifen. Dabei sollte der auch in die Jahre gekommene Spielplatz an der Martin-Luther-Straße in Betracht gezogen werden, forderte der Verwaltungsmitarbeiter.

„Die Gesamtkosten des Projekts“, teilte der Vertreter der Verwaltung den Ausschussmitgliedern mit, „liegen bei 90 000 Euro“. Was nicht zu viel ist für ein Viertel, das viel zu wenig Grün aufweist.

Ohne Diskussion akzeptierten alle anwesenden Politiker den Beschlussentwurf der Verwaltung und stimmten einstimmig für das Projekt „Suermondtpark“.

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