Aachen - Mathe betreibt Thekla Hamm nun an der Uni

Mathe betreibt Thekla Hamm nun an der Uni

Von: Martina Stöhr
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Thekla Hamm gehört zu den Preisträgern im Landeswettbewerb Mathematik. Auch die Schulministerin gratulierte. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Mathe ist ihr Hobby, und so ist es auch kein Wunder, dass Thekla Hamm beim Bundeswettbewerb Mathematik mit an den Start ging. Nun zählt sie zu den Siegern auf Landesebene und sieht dem Bundesfinale mit Spannung entgegen. „Es wird mir auch etwas bringen, wenn ich nicht gewinne“, ist sie überzeugt: „Ich freue mich schon darauf.“

Doch jetzt durfte sie erst einmal ihre Siegerurkunde beim Landesswettbewerb aus den Händen von Schulministerin Sylvia Löhrmann entgegennehmen. In einer kleinen Feierstunde wurden die 22 Preisträger der zweiten Runde geehrt. „Ich wäre ja dumm, wenn ich mir die Gelegenheit entgehen ließe, Ihnen zu gratulieren“, begrüßte Löhrmann die jungen Leute aus ganz NRW in den Räumen der Industrie- und Handelskammer (IHK) in der Theaterstraße.

Es freue sie, so viele Mädchen unter den Preisträgern zu sehen, denn die seien nach wie vor im Hintertreffen, meinte die Ministerin. Mit Blick auf das Bildungssystem gelte es, den Schulerfolg von der sozialen Herkunft zu trennen. „Wir brauchen leistungsstarke und gut ausgebildete Menschen.“

Löhrmanns Hochachtung galt den herausragenden Leistungen der Wettbewerbsteilnehmer. Und die haben in der Tat allerhand geleistet. In den ersten beiden Runden des Wettbewerbs bekamen sie Aufgaben gestellt, die sie zu Hause lösen durften. Dabei allerdings waren Ausdauer und Geduld von Nöten, wie Dr. Hans-Joachim Feldhoff vom Beirat des Wettbewerbs ausführte. Die Aufgaben seien mit denen in der Schule nicht zu vergleichen. Und vom Lösungsansatz bis zur Lösung sei es meist noch ein weiter Weg. Sein Dank galt auch den Korrektoren, die die zahlreichen Arbeiten beurteilen. Immerhin nahmen rund 1350 Schüler an der ersten Runde teil.

Abitur am KKG

Die Aachenerin Thekla Hamm besuchte noch das Kaiser-Karls-Gymnasium, als der Wettbewerb begann. Inzwischen hat sie Abitur gemacht und studiert in Bonn Mathematik. Noch weiß sie nicht, ob sie wegen der anstehenden Semesterarbeiten Zeit haben wird, sich auf das Bundesfinale vorzubereiten. Ihre Freude darauf dämpft das aber keineswegs.

„Was sie beruflich machen will, davon hat sie noch keine genaue Vorstellung. Lehrerin wolle sie nicht werden. „Ich kann nicht so gut erklären“, meint sie. Lieber würde sie in die Forschung gehen. Jetzt durfte sich Thekla Hamm aber erst einmal über die Auszeichnung freuen. Und bis zum Bundesfinale im Februar 2014 im Taunus bleibt noch eine kleine Verschnaufpause.

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