Eilendorf - Martin Freude sucht den direkten Kontakt zu den Bürgern

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Martin Freude sucht den direkten Kontakt zu den Bürgern

Von: Peter Langohr
Letzte Aktualisierung:

Eilendorf. Später als ursprünglich geplant, aber doch früher, als zuletzt befürchtet, endet am kommenden Montag die Vakanz der Amtsleiterstelle im Bezirksamt Eilendorf. Ab dann wird der städtische Amtsrat Martin Freude für die Geschicke der Eilendorfer Bezirksverwaltung am Heinrich-Thomas-Platz verantwortlich sein.

Der gebürtige Aachener – Jahrgang 1975 – hat seinen Lebensmittelpunkt in Kohlscheid, wo er aufgewachsen und zur Schule gegangen ist. Nach der Schulzeit absolvierte er zunächst eine Ausbildung im mittleren Dienst der Aachener Stadtverwaltung, nach deren Abschluss er ein Studium der Verwaltungsbetriebswirtschaftslehre in Köln aufnahm und als Diplom-Verwaltungsbetriebswirt abschloss. Nach Übernahme in den gehobenen Dienst arbeitete er etliche Jahre in verschiedenen Funktionen im Fachbereich Personal und Organisation, zuletzt als Referent des Dezernenten Dr. Lothar Barth.

In einem Gespräch mit den „Nachrichten“, an dem auch Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler (CDU) und der stellvertretende Bezirksbürgermeister Markus Plum (Grüne) teilnahmen, führte Freude zwei Gründe für sein Interesse an der Amtsleiterstelle in Eilendorf an. Zum einen habe er während seiner Ausbildung eine Zeitlang im Bezirksamt Laurensberg gearbeitet und dort festgestellt, dass die Arbeit im Bezirksamt in vielerlei Hinsicht den „Verwaltungskosmos im Kleinen“ abbilde, dass es also eine große Vielfalt der Aufgabenstellungen gebe.

Zum anderen habe er viele Jahre ausschließlich im Innenbereich der Verwaltung gearbeitet, nun sei er einfach daran interessiert, direkten Kontakt zu den Bürgern zu bekommen. Auf Nachfrage bekräftigt er, dass es ihm nicht um eine Tätigkeit im Rahmen einer kurzfristigen Karriereplanung sondern um eine langfristige Bindung an eine Aufgabe gehe.

Den Schwerpunkt seiner künftigen Arbeit sieht Martin Freude daher unter dem Motto Dienstleistung. Dies bezieht er einerseits auf die Arbeit für die Politik im Bezirk wie etwa in der Bezirksvertretung andererseits aber in besonderem Maße auf die Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger, deren Ansprechpartner er sein will.

Barrierefreies Service-Center

Ganz in diesem Sinne wird der anstehende Umbau des in die Jahre gekommenen Eilendorfer Bezirksamtes zu einem bürgerfreundlichen, barrierefreien Service-Center die erste große Aufgabe sein, die der neue Bezirksamtsleiter bewältigen muss.

Elke Eschweiler nutzte die Gelegenheit, um den Damen des Bezirksamtes für die in den letzten Monaten unter schwierigen Bedingungen geleistete Arbeit zu danken, und meinte augenzwinkernd, wenn der neue Bezirksamtsleiter nur ein Drittel von dem umsetze, was er sich vorgenommen habe, sei sie sehr zufrieden.

Markus Plum indes betonte, dass der Trend – wie auch die Neubesetzung der Amtsleiterstelle zeige – dahingehe, die Bezirksämter als „niedrigschwellige Angebote der Verwaltung vor Ort“ zu stärken.

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