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„Maibaum to go“ bringt 11.642 Euro: Spende für ein Projekt in Ruanda

Von: Lukas Dörrie
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Zufriedene Gesichter bei Vertretern des Aachener Einzelhandels und des katholischen Hilfswerks Misereor: Anton Moll, Maria Klinkenberg (Misereor), Steven Krüger, Dr. Anselm Meyer-Antz (Misereor), Martin Görg, Georg Klauth, Babette Permantier, Miranda Zuiderduin und Martin Luhn (von links) präsentieren das sehr gute Spendenergebnis der Aktion „Maibaum to go“. Foto: Heike Lachmann

Aachen. Die Bäume, die viele junge Männer in der Mainacht vor den Fenstern ihrer Angebeteten aufgestellt haben, haben ihren Glanz schon fast verloren und welken längst vor sich hin.

 Und doch hinterlassen sie eine bedeutsame Spur – nämlich 11.642 Euro, die das katholische Hilfswerk Misereor nun an das Projekt „Vision Jeunesse Nouvelle“ im Westen Ruandas spendet. Denn das Geld stammt aus der Aktion „Maibaum to go“.

Für eine Spende zwischen 15 und 25 Euro konnten die verliebten Männer nach Wunsch geschmückte Birken mitnehmen, die von ehrenamtlichen Misereor-Mitarbeitern vor dem 1. Mai geschlagen worden waren. Das Forstamt hatte für die Aktion etwa 400 Bäume gespendet.

„Wir sind begeistert, in diesem Jahr eine so hohe Summe an die Jugendzentren übergeben zu können“, sagt Dr. Anselm Meyer-Antz vom Bischöflichen Hilfswerk. „Wir haben uns für dieses Projekt entschieden, da das Geld von den jungen Männern anderen Jugendlichen hilft. Die Verbindung zwischen Spender und Empfänger ist so sehr nah. Aus dem Grund geht das Geld auch jedes Jahr wieder an ein Projekt für Jugendliche“, erklärt Ralph Allgaier von der Misereor-Pressestelle.

Auch Einzelhändler des Markt- und Domviertels sowie aus der Annastraße und vom Dahmengraben waren von der Idee begeistert. „In meinem Laden verkaufe ich ausschließlich Fair-Trade-Produkte. Da passt das doch ganz gut“, begründet Geschäftsfrau Babette Permantier ihre Teilnahme an der Spendenaktion.

Auch sie bot Maibäume gegen Spenden an und kann nun zusammen mit den anderen Geschäftsleuten 3.000 Euro zu der Spendensumme beisteuern.

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