Mahnwache gegen die Gewalt in Syrien

Von: Conny Stenzel-Zenner
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Mehr eine Mahnwache, weniger eine Demo: Menschen unterschiedlicher Nationen forderten am Samstag am Elisenbrunnen das Aus des“Giftgasdiktators in Syrien“. Foto: Conny Stenzel-Zenner

Aachen. „Stoppt den Giftgasdiktator in Syrien“: Unter diesem Titel war am Samstag eine Demonstration in Aachen am Elisenbrunnen angekündigt. Es war dann aber doch mehr eine Art Mahnwache. Und die Bilder, die die wenigen Demonstranten am Samstag am Elisenbrunnen in den Händen hielten, ließen das Grauen in Syrien erkennen.

„Es ist nicht zu akzeptieren, dass die Leute sterben und die Menschen in der Welt weggucken“, erklärte der Initiator der Aktion Dr. Jamal Sobeh. Der Syrer, der in Deutschland lebt, äußerte den Wunsch, dass der syrische Diktator Bashar Assad am besten in Den Haag vor den Internationalen Gerichtshof gezogen werde und dortfür seine Anschläge auf die Bevölkerung zur Rechenschaft gezogen werde.

Die Demonstranten, unter ihnen verschiedene Nationalitäten, waren dem Aufruf gefolgt, weil sie öffentlich auf die humanitären Katastrophe aufmerksam machen wollen.

„Dass nach UN-Angaben drei Millionen Kinder auf der Flucht sind, ist kaum auszuhalten“, sagte eine türkische Mutter. Sie forderte am Samstag vehement, dass die schlimmen Ausschreitungen in Syrien endlich zu einem Ende kommen.

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