Aachen - Luisenhospital: Luise Frenger übergibt Pflegedienstleitung an Margarete Jelen

Luisenhospital: Luise Frenger übergibt Pflegedienstleitung an Margarete Jelen

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Margarete Jelen (links) übernimmt von Schwester Luise Frenger nun die Pflegedienstleitung am Luisenhospital. Foto: Harald Krömer

Aachen. 42 Jahre war Pflegedirektorin Schwester Luise Frenger für das Aachener Luisenhospital tätig, jetzt ist ihre aktive Dienstzeit zu Ende gegangen. In einer Feierstunde haben sich Kollegen, Wegbegleiter, Patienten und Freunde für ihren Einsatz bedankt und mit Margarete Jelen ihre Nachfolgerin als Pflegedirektorin willkommen geheißen.

Das Wort Ruhestand hört Schwester Luise Frenger gar nicht gerne. Ihre Töchter sprechen daher eher von „Langzeiturlaub“. Denn Ausruhen ist nicht ihr Ding, sich einsetzen, engagiert zupacken und andere motivieren, sich ebenfalls einzubringen, das zeichnet sie aus.

Zu ihrer Verabschiedung waren über 250 Kollegen, Wegbegleiter, Patienten und Freunde in den Luisensälen zusammenkommen. Mit bewegenden Worten würdigt der Aufsichtsratsvorsitzende des Evangelischen Krankenhausvereins von 1867, Werner Georgi, seine Wegbegleiterin, mit der er vier Jahrzehnte lang eng zusammengearbeitet hat. In seiner mit viel Wortwitz gehaltenen Laudatio beschrieb Dr. Wolfram Reeker, ärztlicher Direktor des Luisenhospitals, ihren unermüdlichen Einsatz. „Die große Beliebtheit des Luisenhospitals liegt vor allem auch an der pflegerischen Leistung. Das ist zu großen Teilen Schwester Luise zu verdanken. Neulinge fragten oft, ob das Krankenhaus nach ihr benannt sei.“

„Nun aber fängt ein neuer Lebensabschnitt an. Ich bin hin und hergerissen. Gespannt auf das Neue, aber auch jetzt schon das Alte vermissend“, erzählt Schwester Luise.

Ihre Nachfolgerin hat Luise Frenger selbst eingearbeitet. Bereits seit April 2011 organisiert sie mit ihrer Stellvertreterin Margarete Jelen den Pflegedienst. Jetzt ist Margarete Jelen Pflegedirektorin. „Mir ist bewusst, welche außerordentliche Leistung Schwester Luise hier vollbracht hat“, lobt Jelen ihre Vorgängerin. „Ich möchte das Gute bewahren, was sie aufgebaut hat“, sagt Margarete Jelen.

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