Aachen - Lousberglauf: Starter legen hohes Tempo vor

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Lousberglauf: Starter legen hohes Tempo vor

Von: Martina Stöhr
Letzte Aktualisierung:
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Und los: 2000 Läuferinnen und Läufer, die einen der begehrten Startplätze ergattert haben, machen sich auf die 5555 Meter lange Strecke den Lousberg hinauf und wieder hinunter. Foto: Heike Lachmann

Aachen. Die Wetterbedingungen waren ideal, die Strecke gut präpariert: Da hätten die Veranstalter des 25. Lousberglaufs eigentlich mit einem neuen Streckenrekord gerechnet. Doch daraus wurde nichts. Als Erster ging Mussa Hudrog nach 17 Minuten und 21 Sekunden ins Ziel.

Bei den Frauen siegte Kristina Ziemons. Ihre Zeit: 20 Minuten und drei Sekunden. Die Rekordmarken von Hamid Maaziz und Veronika Pohl bleiben damit ungebrochen.

Beim Lousberglauf starten die Läufer in zwei Feldern, vorneweg die Läufer des NRW-Uni-Lauf-Cups. Die ersten legten ein Höllentempo an den Tag. „Die sind wie von der Tarantel gestochen da hoch“, hieß es später beim Talk auf der Bühne. Doch wer so beginnt, muss einen langen Atem haben. Die 5555 Meter lange Strecke geht zunächst immer nur bergan. Hinter der Absperrung stehen die Zuschauer und feuern die Läufer kräftig an.

Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis alle 2000 Teilnehmer an ihnen vorbeigezogen waren. Bastian Lampe feuerte mit seiner Truppe ein paar Freunde an. Er selbst ist verletzt und musste diesmal aussetzen. „Das fühlt sich gar nicht gut an“, gestand er.

Die meisten Läufer schätzen die gute Stimmung und die Chance, mit Profis zusammenzulaufen. Während die ersten unter 18 Minuten liefen, kamen nach einer halben Stunde immer noch Läufer ins Ziel. An den Ständen wurden Getränke, Äpfel und Bananen verteilt. Judith Rieder war eine von rund 200 Helfern, die dafür sorgten, dass der Lauf problemlos über die Bühne ging. Selbst laufen möchte sie nicht. „Immer nur bergauf, bergab, das ist nichts für mich“, sagte sie.

Das sahen Norbert Wiechowski und seine Freunde ganz anders. Die Informatiker der RWTH fanden den Lauf ganz toll. Norbert freute sich über den letzten Teil der Strecke, der jetzt zementiert sei. „Vorher war das eine richtige Stolperfalle“, meinte er. Und das man oben auf dem Berg noch einmal mit Wasser versorgt wurde, hat ihm auch gut gefallen. Die Zuschauer an der Strecke mussten nicht lange warten, bis die ersten Läufer ins Ziel gehen. 17 Minuten sind schließlich schnell vorbei. Die Läufer des Aachener NRW-Uni-Lauf-Teams hatten allen Grund zur Freude. Sie errangen den Tagessieg und verteidigten ihren Titel. Den zweiten Platz belegte Köln, auf Platz drei kam ein weiteres Team der RWTH Aachen.

Routiniert organisiert

Die Veranstalter können den Lauf sicher als gelungen verbuchen. Die Anwohner werden stets schon im Vorfeld auf das Event hingewiesen. Straßensperren und Parkverbote nehmen sie billigend in Kauf.

Wer zum Lauf wollte und sichergehen wollte, nicht in den Trubel zu geraten, der parkte kostenlos auf dem Bendplatz. Die Organisatoren haben inzwischen viel Übung im Ausrichten des Laufs, der ursprünglich eine Idee von Studenten der Wohntürme war. Einmal beim Lousberglauf mitzumachen, sei das Ziel vieler Studenten, sagen die Veranstalter.

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