Aachen - Literaturfestival endet mit furioser Lesung von Astrid Rosenfeld

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Literaturfestival endet mit furioser Lesung von Astrid Rosenfeld

Von: Heike Nelsen-Minkenberg
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Mit der Lesung von Astrid Rosenfeld fand das deutsch-niederländische Literaturfestival in der Region Aachen einen furiosen Abschluss. Die 35-jährige Autorin las aus ihrem zweiten Roman, „Elsa Ungeheuer“ – und der Lesesaal der Heuvelland-Bibliothek in Vaals platzte aus allen Nähten. Immer wieder mussten neue Stühle herangeschafft werden, damit auch jeder einen Platz fand.

Seit das Buch am 26. Februar erschienen ist, reist Astrid Rosenfeld mit ihrer „Elsa Ungeheuer“ durch die Republik und das benachbarte Ausland. Die Wahlberlinerin ist also viel unterwegs zur Zeit, aber die Vaalser Lesung hatte für sie eine ganz besondere Bedeutung: „Ich bin ja gebürtige Rheinländerin, das ursprüngliche Zuhause ist nicht weit weg von hier. Und es war ein bisschen wie nach Hause kommen“, sagte die Autorin.

Wer sich auf den Weg nach Vaals gemacht hatte, wurde durch eine persönliche und spannende Lesung belohnt. Die Zuhörer waren von der sympathischen Art der Autorin begeistert – und ihr gelang der Spagat, den Abend für die, die ihr Buch noch nicht kannten genauso interessant zu gestalten wie für ihre Leser. Immer wieder lachte das Publikum über die humorvollen, atmosphärisch dichten Schilderungen – um dann plötzlich inne zu halten, wenn die Geschichte sich plötzlich doch wieder zum Ernsten hin wandte. Die perfekte Mischung zwischen Genuss und Tiefgang – genau wie bittere Schokolade ja auch die beste ist.

Ein voller Erfolg

Für Susanne Güntner vom Kulturbetrieb war die gesamte Lesungsreihe ein voller Erfolg. Zum zweiten Mal hat das Veranstaltungsmanagement der Stadt Aachen das deutsch-niederländische Literaturfestival nun für die Region koordiniert und ausgebaut. „Die Lesungen waren alle sehr gut besucht. Monika Held in der Buchhandlung Schmetz war auch sehr erfolgreich, Christiane Neudecker sowieso – und Arnon Grünberg hatte in der Klangbrücke sogar 100 Besucher. Das ist für eine Lesung in Aachen sehr viel“, freut sich Susanne Güntner und verspricht: „Nächstes Jahr geht es auf jeden Fall weiter, und wir möchten das Konzept auch noch ausbauen.“ Also: Auch wenn’s mit der Maastrichter Bewerbung zur Kulturhauptstadt nicht geklappt hat – europäische „Kulturhauptstadt der Herzen“ ist die Euregio allemal.

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