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Liberale gehen mit Zuversicht in die Wahl

Von: Georg Dünnwald
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Gute Laune bei der FDP: Vorsitzender Alexander Heyn (Mitte) mit den beiden frisch gewählten Landtagskandidaten Maximilian Slawinski (links) und Philipp Rohde. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Die Freidemokraten haben jetzt ihre beiden Direktkandidaten für die Landtagswahl am 9. Mai gewählt. Ihren Parteitag hielten die Aachener Liberalen in der Gaststätte „Brander Stier” in Brand ab, 43 abstimmungsberechtigte Mitglieder waren vor Ort.

Für den Wahlkreis I tritt der 37-jährige Philipp Rohde an. Er heimste 40 Ja-Stimmen ein, zwei Parteimitglieder entschieden sich gegen ihn, einer enthielt sich. Der Student Maximilian Slawinski (24), der im Wahlkreis II antritt, kam auf 36 Ja-Stimmen und sieben Nein-Stimmen.

Rohde forderte in seiner wohl durchdachten Vorstellungsrede die Verkleinerung einer „aufgeblähten” Bürokratie und erklärte, das Land Nordrhein-Westfalen befinde sich nach fünfjähriger Regierungsbeteiligung seiner Partei auf dem Weg an die Spitze. „NRW muss Investitionsland Nummer eins werden und Bildungsland Nummer eins”, so seine Forderung. Jedes Kind müsse passgenau gefördert werden. Immerhin habe die FDP dafür gesorgt, dass 8000 neue Lehrer eingestellt worden seien.

Rohde warnte davor, das Campus-Projekt „linken Ideologen” zu überlassen, „dann wird das nichts”. Sein Kompliment an die Aachener: „Die Stadt ist innovativ. Und die FDP ist der Innovationsmotor.” Rohde beschränkte sich im Wesentlich auf Forderungen der Liberalen in Sachen Landespolitik.

Ganz anders sein erst 24-jähriger Kollege. Maximilian Slawinski griff gleich die politischen Gegner an, mit jugendlichem Eifer setzte er sich mit der Linkspartei auseinander. „Die Linken wollen den Verfassungsschutz abschaffen, RWE verstaatlichen und ein Recht auf Drogenkonsum durchsetzen”, meinte der Student fassungslos. Linke Gleichmacherei, das könne keine Lösung der Probleme sein. Auch die Grünen und die Sozialdemokraten bekamen ihr Fett weg. Nur an die CDU, den Koalitionspartner im Land, wagte sich Slawinski nicht so recht ran. Er gab sich überzeugt: „Die Politik der Landesregierung muss mit einer starken FDP fortgesetzt werden.”

Chancen auf einen Einzug ins Landesparlament hat wohl keiner der beiden Kandidaten. Für die Liberalen in NRW rechnen Rohde und Slawinski mit einem Wahlergebnis von „zehn Prozent plus x”.
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