Aachen - Letzter Platz bei Ranking: Rote Laterne für die Aachen-Arkaden

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Letzter Platz bei Ranking: Rote Laterne für die Aachen-Arkaden

Von: Georg Dünnwald
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14 Filialisten aus den Aachen-Arkaden haben die Fragen der Beratungsfirma Ecostra beantwortet und so für eine schlechte Gesamtnote gesorgt. Insgesamt gibt es in dem Einkaufszentrum über 50 Läden. Foto: Ralf Roeger

Aachen. „Wir bemühen uns nach Kräften, Probleme zu lösen“, kommentiert Stephan Jaletzke, der Center-Manager der Aachen-Arkaden, den Report „Shopping-Center-Performance“ der Wiesbadener Beratungsfirma Ecostra. Er weiß, dass es auch ein paar unzufriedene Mieter in den Arkaden am Bahnhof Rothe Erde gibt.

Bundesweit hatte die Beratungsfirma Ecostra in 400 Shopping-Centern ausgewählte Mieter – ausschließlich Filialunternehmen – nach der „wirtschaftlichen Performance“ befragt. Will heißen: Sind Umsatz und Ertrag im Vergleich mit Schwester-Filialen in anderen Einkaufspalästen höher oder niedriger?

Die Aachen-Arkaden landeten dabei auf Platz 245 – von 245 letztendlich ausgewerteten Centern, wie die in Wiesbaden erscheinende „IZ Immobilien Zeitung“ meldet.

„Das Ergebnis kann man so nicht stehen lassen, denn es wurden keine Vermieter befragt, es wurden keine Kunden befragt und es wurden auch keine Kooperationspartner befragt“, bemängelt Stephan Jaletzke.

„Ich nehme das Ergebnis selbstverständlich ernst. Wir bemühen uns, in den Arkaden das Dienstleistungsgeschäft zu verbessern.

Letztendlich offerieren wir ein rundes Angebot, vom Restaurant über Lebensmitteleinzelhandel bis hin zu Bekleidungsgeschäften. Erst kürzlich hat sich ‚Deerberg‘ bei uns eingemietet. Deerberg ist ansonsten nur im Versandhandel tätig.“

Seit März dieses Jahres leitet Manager Jaletzke die Aachen-Arkaden. Er sagt: „Wir haben uns längst von dem Gedanken, dass wir nach Belgien, in die Niederlande und nach Köln ausstrahlen, verabschiedet. Wir sind ein Einkaufscenter für die Aachener, das nicht nur für den täglichen Bedarf sorgt. Und dabei sind wir auf einem guten Weg.“

Am vergangenen Wochenende habe man einschließlich des verkaufsoffenen Sonntags 50 Prozent mehr Kunden gezählt als an „normalen“ Wochenenden. „Zahlen, die für sich und für uns sprechen.“ Im Übrigen seien 80 Prozent der in den vergangenen fünf Jahren bundesweit eröffneten Shopping-Center gefloppt.

„Und das ist bei den Aachen-Arkaden nicht der Fall“, sagt Jaletzke. In den letzten Jahren habe sich ein Teil des Marktes ins Internet verlagert.

„Da relativiert sich das Ergebnis“

Der Manager macht darauf aufmerksam, dass es in Deutschland 644 Einkaufscenter gebe, von denen letztendlich nur 245 eingeschätzt wurden. „Da relativiert sich das Ergebnis.“ Nicht einmal die Hälfte der Einkaufszentren sei berücksichtigt worden. Jaletzke: „Wenn das Aquis-Plaza fertig ist, wird es nicht einfacher. Aber wir sind vorbereitet.“

Christoph von Schwanenflug, Redakteur der Immobilien Zeitung, erklärt, wie die Rangfolge, bei der ein Konstanzer Einkaufszentrum den ersten Platz erreichte und das Dürener Stadt-Center mit der Note 2,4 auf Platz 70 kam, zustande gekommen ist: „Ecostra hat in Zusammenarbeit mit der Immobilien Zeitung ausschließlich in Einkaufszentren mit mindestens 10.000 Quadratmetern Verkaufsfläche Mieter befragt, die in wenigstens zwei weiteren Shopping-Centern vertreten sind.“

Und davon mussten je Einkaufscenter auch wenigstens fünf Filialisten antworten. In Aachen hätten 14 Filialisten geantwortet, dabei sei die Gesamtnote 4,57 herausgekommen. In den Aachen-Arkaden gibt es insgesamt mehr als 50 Läden.

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