Aachen - Leinen los für den Historischen Jahrmarkt

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Leinen los für den Historischen Jahrmarkt

Von: Tim Griese
Letzte Aktualisierung:
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„Leinen los” heißt es heute auch für das Ausschankschiff. Der Historische Jahrmarkt wird eröffnet. Helmut Jägers von der IG, Bezirksbürgermeister Eberhard Büchel, Bezirksamtsleiterin Rita Claßen und Jahrmarktssprecher Pascal Raviol freuen sich auf viele Gäste. Foto: Harald Krömer

Aachen. „Leinen los!” - Das hätten sie gerne schon am Dienstag vom Deck des Ausschankschiffes auf dem Korneliusmarkt gerufen: Bezirksbürgermeister Eberhard Büchel, Bezirksamtsleiterin Rita Claßen, der Vorsitzender der IG Kornelimünster Vereine, Helmut Jägers, und Jahrmarktssprecher Pascal Raviol konnten es kaum erwarten, bis das große Boot „Historischer Jahrmarkt” in Kornelimünster zum 35. Mal in See sticht.

Am Mittwoch ist es endlich soweit. Mit viel Bewährtem und der einen oder anderen Veränderung werden bis Sonntag wieder rund 200.000 Besucher am Eifelsteig erwartet.

„Wir überlegen jedes Jahr, was wir den Leuten Neues bieten können”, sagte Raviol. Aber das sei nicht einfach. „Es sind schon tolle Sachen dagewesen. Sich immer wieder zu toppen, ist sehr schwer.”

Das, was im Vorfeld der Veranstaltung vorgestellt wurde, kann sich aber wieder hören und sehen lassen. Der Korneliusmarkt im Zentrum des Geschehens wurde umgestaltet. „Das Landcafé ist nicht mehr dabei”, erklärte Raviol. „Stattdessen gibt es jetzt eine Reihe an Almhütten, die direkt aus Tirol kommen.” Und mit Kaiserschmarren und anderen köstlichen Angeboten Alpen-Flair versprühen.

Rundherum gibt es außerdem wieder viele Karussells, ein Riesenrad, eine Zuckerbäckerei, die Mäusestadt und vieles mehr vor der Kulisse des historischen Ortskerns. Neu ist ein Schießstand, der normalerweise auf dem Münchener Oktoberfest für flitzende Pfeile sorgt. Auf zehn Meter entfernte Ziele wird ganz im Mittelalter-Stil mit der Armbrust geschossen.

Ins Getümmel werden sich auch viele Künstler und Musiker mischen. Raviol verriet, dass es einen Schuhputzer geben werde, der sich mit seinem blitzeblanken Können verdingt, eine Marktfrau, die ihre fruchtigen Köstlichkeiten feilbietet, eine balancierende Seiltänzerin, den Zauberer Marax mit seinem Handkarren und natürlich Gilbert mit seinem Flohzirkus aus Paris. „Wir wollen erreichen, dass überall etwas los ist”, erklärte Raviol. „Für die ganzen Aktionen gibt es keinen festen Plan. An allen Stellen kann jederzeit etwas passieren.”

Daneben gibt es wie jedes Jahr mehr als 200 Aussteller aus ganz Deutschland, die an ihren Ständen rund um die Propsteikirche die verschiedensten Waren anbieten.
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