Aachen - Leere Räume und Flächen künstlerisch nutzen

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Leere Räume und Flächen künstlerisch nutzen

Von: maf
Letzte Aktualisierung:
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Beispiel für die Zwischennutzung von Flächen: Im Juli 2013 fand im alten Eisenbahndepot in der Talstraße eine Kunstveranstaltung statt. Damals waren die Karnevalswagen schon ausgezogen, der Umbau zum Kreativ-Depot hatte aber noch nicht begonnen. Foto: Heike Lachmann.

Aachen. Eine öffentliche Lesung der Stad.Academie Maastricht richtet sich in der kommenden Woche an alle Kreativen, Designfans, Architekten, Städtebauer und interessierten Aachener.

Die Academie ist ein interdisziplinärer Studiengang, der sich mit der aktuellen Problematik der Stadtentwicklung auseinandersetzt, die durch moderne Tendenzen wie demografischer Wandel, Globalisierung und Beteiligungskultur vor neuen Herausforderungen steht.

Der Maastrichter Studiengang will helfen, in diesem Bereich neue Denkmodelle zu überprüfen, Alternativen zu entdecken und Lösungsansätze zu finden. Etwa beim Thema Leerstand. Es gibt – auch in Aachen – bereits Ideen und Ansätze, Areale und Flächen zur Zwischennutzung freizugeben, etwa für Kunst- und Designausstellungen.

Wie Räume und Flächen im Stadtgebiet umgenutzt werden können und was eine Stadt auf ökologischer, ökonomischer, sozialer und kultureller Ebene davon hat, darüber spricht am Donnerstag, 24. April, Klaus Overmeyer von „Urban Catalyst“, einem Studio aus Architekten, Stadtplanern, Landschaftsarchitekten und Stadtforschern, das sich mit dem Thema Partizipation in der Stadtplanung beschäftigt.

Die Lesung im Ludwig-Forum, Jülicher Straße, steht ab 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) unter dem Titel „Catalyzing Urban Transformation“. Sie gehört zum theoretischen Teil des Maastrichter Studiengangs, steht aber allen interessierten Zuhörern offen.

Freiheit und feste Ansprüche

Es stehen Fragen im Zentrum wie: Wer nimmt aktiv teil an der Stadtgestaltung und ihrer neuen Wertschöpfung in der heutigen Zeit? Wo liegt die Balance zwischen Freiheit und festen Ansprüchen? Wo findet man das richtige Maß an Selbstbestimmung von Raum und formeller räumlicher Ordnung?

Die Lesung mit anschließender offener Diskussion bei einem kleine Umtrunk wird organisiert von der Stad.Academie Maastricht, der Wirtschaftsförderung Aachen und dem Kreativnetzwerk Designmetropole Aachen.

Um Anmeldung wird gebeten per E-Mail an info@stadacademie.com. Der Eintritt kostet fünf Euro.

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