Aachen - Landtagswahl: 16 Kandidaten kämpfen um die Erststimmen

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Landtagswahl: 16 Kandidaten kämpfen um die Erststimmen

Von: gei
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Die aussichtsreichsten Kandidaten: Karl Schultheis und... Foto: Archiv
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...Daniela Jansen für die SPD... Foto: Archiv
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...sowie Ulla Thönnissen und... Foto: Archiv
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...Armin Laschet für die CDU. Foto: Archiv

Aachen. Insgesamt 16 Kandidaten aus Aachen wollen bei der Landtagswahl am 14. Mai den Kampf um die Erststimmen aufnehmen – nur vier von ihnen können sich allerdings realistische Chancen auf den direkten Einzug ins Landesparlament ausrechnen: Karl Schult­heis und Daniela Jansen für die SPD sowie Ulla Thönnissen und Armin Laschet für die CDU.

Schultheis und Thönnissen stehen sich wie schon 2012 im Wahlkreis Aachen 1 (Aachener Norden) gegenüber, Jansen und Laschet treten erneut im Wahlkreis Aachen 2 (Süden) an. In beiden Fällen konnten die SPD-Bewerber vor fünf Jahren ihre Konkurrenten hinter sich lassen, Laschet und Thönnissen schafften den Einzug in den Landtag jedoch über die Liste.

Bis vergangenen Montag konnten die Parteien ihre Direktkandidaturen anmelden. Laut Mitteilung der Stadt wollen im Wahlkreis 1 auch folgende Bewerber antreten: Karin Schmitt-Promny (Grüne), Claudia Cormann (FDP), Stefan Kuklik (Piraten), Robert Schwedt (Linke), Nico Riedemann (ÖDP), Roger Lebien (AfD). Im Wahlkreis 2 bewerben sich außerdem: Jonas Paul (Grüne), Peter Blum (FDP), Udo Pütz (Piraten), Igor Gvozden (Linke), Johannes Stirnberg (ÖDP), Bernd Reichert (AfD). Von ihnen ist bislang nur Schmitt-Promny im Landtag vertreten, die ebenfalls den Sprung über die Liste schaffte. Ob sie es erneut schafft, ist angesichts schwacher Umfragewerte diesmal durchaus ungewiss: Sie kandidiert auf Listenplatz 17, aktuell aber werden den Grünen nur noch bis zu 14 Sitze im Landtag vorhergesagt.

Alle anderen Bewerber haben nach jetzigem Stand aufgrund hinterer Listenplätze keine Aussichten auf ein Landtagsmandat. Den Piraten werden gar keine Chancen mehr auf den Wiedereinzug eingeräumt. Gute Aussichten haben hingegen FDP und AfD, zittern müssen die Linken, die laut Umfragen bei fünf Prozent auf der Kippe stehen.

Insgesamt 35 Parteien wollen sich diesmal im Land zur Wahl stellen, wie viele davon zugelassen werden, entscheidet der Landeswahlausschuss am nächsten Dienstag. Bereits einen Tag zuvor, am Montag, entscheidet der städtische Kreiswahlausschuss über die Zulassung der Aachener Wahlvorschläge.

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