„Kreativhaus am Molle“: Ein neuer Ort für Jugendliche

Von: Nina Krüsmann
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Das „Kreativhaus am Molle“ ist feierlich eröffnet worden. Für Sibylle Keupen (2.v.r.), Leiterin der Bleiberger Fabrik, ist damit „ein Traum wahr geworden“. Foto: Heike Lachmann

Aachen. Endlich steht das Haus: Vier Jahre wurde am Moltkebahnhof auf dem Gelände der Maria-Montessori-Gesamtschule geplant, entwickelt, nach Geldern gesucht und diskutiert. Am vergangenen Samstag wurde das „Kreativhaus am Molle“ feierlich eröffnet.

„Es passiert nicht häufig im Leben einer Leiterin einer Einrichtung wie der Bleiberger Fabrik, dass Träume wahr werden“, brachte Sibylle Keupen, Leiterin der Bleiberger Fabrik, ihre Freude über die Realisierung des Projekts zum Ausdruck. Mit dem Kreativhaus habe man nun einen Ort für aufsuchende Jugendkulturarbeit geschaffen, der auch über die Grenzen der Stadt hinaus für Aufmerksamkeit sorgt.

Das Kooperationsprojekt der Jugendkunstschule der Bleiberger Fabrik und der Maria-Montessori-Gesamtschule ist für Staatssekretär Bernd Neuendorf aus dem Ministerium für Familie, Jugend, Kultur und Sport „ein herausragendes Beispiel für aufsuchende Kinder- und Jugendkulturarbeit“.

Vielfältig nutzbar

Das Haus aus Holz soll laut Sibylle Keupen zukünftig ein „Scharnier“ zwischen dem Schulgelände, dem Bürgerpark und dem Frankenberger Viertel sein. „Es ist ein Ort, um sich zu begegnen, gemeinsam kreativ zu sein, zu experimentieren und Talente zu entdecken. Ein Raum darin ist besonders geeignet für Videoprojekte und Schwarzlichttheater“, erzählt Keupen.

Der Siegerentwurf stammt von Jungarchitekt Tim Panzer. „Seine Architektur ist einladend, offen und variabel. So ist das Haus vielfältig nutzbar“, betont Keupen. Rund um das Haus zeigt sich: Hier lebt Kreativität. Zettel mit guten Wünschen wurden in den Bäumen aufgehängt, die Laternenpfähle mit Strickereien ummantelt. Die Kita Herz Jesu hat eine Wand mit bunten Bildern verziert.

85 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von 120.000 Euro hat das Land NRW gefördert. Die Bezirksvertretung Aachen-Mitte steuerte 7500 Euro bei – zudem half ebenfalls ein Preisgeld. „Unser Eigenanteil, den wir noch abdecken müssen, beträgt 9000 Euro“, erklärt Keupen.

Gute Gespräche

Staatssekretär Bernd Neuendorf und Gisela Nacken in ihrer Funktion als Baudezernentin eröffneten das Haus offiziell ein. Viele Freunde, Förderer, Weggefährten, Unterstützer und Vertreter aus Politik und Verwaltung – darunter auch Bezirksbürgermeisterin Marianne Conradt – verfolgten die Eröffnung. Musik von der Schulband und dem Schlagsaiten-Quantett, viele Mitmach-Aktionen und gute Gespräche sorgten rund um das Kreativhaus bis in den späten Nachmittag für gute Laune.

Am 6. Februar findet in der Aula der Maria-Montessori-Gesamtschule ein Benefizkonzert mit dem Trio Lagerfeuermusik statt.

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