Aachen - Kranker Aachener Prinz bei TV-Sitzung auf der Bühne

Kranker Aachener Prinz bei TV-Sitzung auf der Bühne

Von: akai
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Bei der Prinzenproklamation am 5. Januar war Prinz Thomas II noch fit. Momentan setzt ihn eine fiebrige Bronchitis außer Gefecht. Am Samstag bei der großen AKV-Sitzung will er aber wieder auf der Bühne im Eurogress stehen. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Die schlechte Nachricht zuerst: Prinz Thomas II. (Sieberichs) ist krank, er muss wegen einer fiebrigen Bronchitis das Bett hüten. Die gute direkt hinterher: Spätestens am Samstag bei der AKV-Sitzung und der Verleihung des Ordens „Wider den tierischen Ernst“ ist er dabei.

„Davon gehe ich fest aus“, sagt der Narrenherrscher, „ich muss mich jetzt noch schonen. Es geht mir aber schon ein bisschen besser.“ Vor drei Jahren hatte ihn eine schwere Lungenentzündung gesundheitlich sieben Wochen aus der Bahn geworfen. Deshalb gehe ich jetzt kein Risiko ein. Die Antibiotika habe ich gut vertragen. Ich werde von Tag zu Tag entscheiden, was für mich zumutbar ist und was nicht.“

Bereits am Dienstag und am gestrigen Mittwoch mussten fast alle Termine von Prinz und Hofstaat abgesagt werden. Denn auch im Hofstaat hatten Fieber und Grippe um sich gegriffen. „Es kann durchaus sein, dass ich die Jungs angesteckt habe“, gesteht der ehrliche Prinz. Noch sind drei Mann aus dem Hofstaat außer Gefecht. „Sie sind aber auch schon auf dem Weg der Besserung“, teilt Hofmarschall Gustl Brammertz mit.

Plan B

Ob Prinz Thomas II. am Donnerstag beim Kneipenkarneval wieder mit durch Aachen ziehen kann, scheint eher unwahrscheinlich. „Ich muss abwarten, wie ich mich fühle“, sagt er. Einen Plan B gibt es natürlich schon. Wenn tatsächlich alle Stricke reißen, wird Mundschenk Carsten Ganzauge ins Ornat schlüpfen und auch die Gesangsparts des erkrankten Prinzen übernehmen. Ihm folgt dann der noch dezimierte Hofstaat.

„Ich habe Thomas gesagt, er soll sich auf den Freitag konzentrieren“, erzählt der Hofmarschall. Dann stehen nämlich einige wichtige Sitzungstermine auf der Prinzen-Agenda. Möglich, dass Thomas II. dann wieder seinen Hofstaat anführt, aber den Sologesang noch seinem Mundschenk überlässt.

„Wir haben 2009 erlebt, wie es enden kann, wenn ein Prinz trotz Krankheit weiter macht“, erinnert Gustl Brammertz an Thomas I. (Ebert). Der damaligen Tollität versagte auch teilweise die Stimme, und am Ende musste sie sogar den Prinzenabschied im Theater absagen und sich stattdessen nach der Session stationär im Krankenhaus behandeln lassen. So weit will es Namensvetter Thomas II. nicht kommen lassen: „Ich höre auf meinen Körper.“

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