Aachen - Krankenhausverein: Abschied vom Aufsichtsratsvorsitzenden

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Krankenhausverein: Abschied vom Aufsichtsratsvorsitzenden

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Abschied von Werner Georgi (Mitte): Geschäftsführer Werner Reiche, der Ärztliche Direktor Dr. Wolfgang Reeker, Nachfolger Klaus Peters und OB Marcel Philipp (von links) würdigten das ehrenamtliche Engagement. Foto: Ralf Roeger

Aachen. „Tradition bedeutet für ihn, ganz nah am Menschen zu sein, das hat er mir schon früh mit auf den Weg gegeben“, so Caroline Effert in ihrer Dankrede an Werner Georgi, Aufsichtsratsvorsitzender des Evangelischen Krankenhausvereins zu Aachen, in dessen Trägerschaft das Aachener Luisenhospital ist.

Direktorium, Ärzte, Mitarbeiter und Wegbegleiter waren im Aachener Quellenhof zusammengekommen, um die Verdienste des gebürtigen Aacheners für das Krankenhaus am Boxgraben zu würdigen. Auch Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp sowie sein Vorgänger im Amt, Dr. Jürgen Linden, ließen es sich nicht nehmen, an diesem Abend dabei zu sein. Caroline Effert ist das jüngste Mitglied des siebenköpfigen Gremiums, den Vorsitzenden aber kennt sie von Kindesbeinen an.

Und so fand sie sehr persönliche Worte für den Mann, der sich seit fast 40 Jahren ehrenamtlich für das Luisenhospital engagiert. Und der zum Ende dieses Jahres aus seinem Amt scheiden wird. Sein Nachfolger wird Klaus Peters, der ebenfalls seit vielen Jahren dem Aufsichtsrat angehört.

Aachens erster Bürger ließ es sich nicht nehmen, ein Grußwort an den Mann zu richten, dem er bereits vor anderthalb Jahren den Verdienstorden der Bundesrepublik am Bande überreicht hatte. „Es ist beeindruckend zu sehen, dass es in unserer Stadt Menschen gibt, die auf so uneigennützige Weise dienen und sich für unsere Gesellschaft einsetzen wie es Werner Georgi tut“, würdigte Philipp den scheidenden Aufsichtsratsvorsitzenden. Und an Klaus Peters gewandt: „Ich hatte nicht damit gerechnet, Sie noch einmal in einer solchen Rolle begrüßen zu dürfen. Darüber freue ich mich sehr.“

Der Ärztliche Direktor des Luisenhospitals, Dr. Wolfram Reeker, übernahm es, die Verdienste Werner Georgis für das Haus aufzuzeigen. So habe man dank seines Engagements viele zukunftsweisende Projekte für die Patienten, aber auch ganz besonders für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter realisiert können. Aber auch viele medizinischen Großgeräte habe Luisenhospital dank seiner Initiative anschaffen sowie zahlreiche Bau– sowie Modernisierungsvorhaben realisieren können. „Werner Georgi hat nahezu täglich, nicht selten bis zu acht Stunden, ehrenamtlich für ‚sein‘ Luisenhospital gearbeitet. Für die Belange der Mitarbeiter und der Patienten hat er immer ein offenes Ohr.“

„Zu Bescheidenheit erzogen“

Sich ehrenamtlich zu engagieren, war für Werner Georgi selbstverständlich. „Im Luisenhospital habe ich mich immer unter Freunden gefühlt, die gemeinsam etwas schaffen wollen. Ein Einzelner kann das nicht, aber gemeinsam können wir viel erreichen. Das Haus hat mich immer fasziniert, aber es ist auch meine Schule, die mich zu Bescheidenheit und Demut erzogen hat.“

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