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Kran hing nur noch am seidenen Faden: Abtransport vertagt

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Aachen. Kran in Not: Am Montagvormittag sperrte die Polizei eilends die Alfonsstraße, weil das gelbe Riesending übers Wochenende instabil geworden war.

Dass mit dem Hebegerät etwas nicht stimmte, merkte sein Eigentümer, als er es von der Baustelle am ehemaligen Kloster St. Alfons wegschaffen wollte - aber das funktionierte nicht. So musste man sich darauf beschränken, den Wackelkran in einen „betriebssicheren Zustand” zu versetzen. Der Abbau kann erst im Lauf der Woche erfolgen.

Kranbesitzer Michael Höfels war nicht begeistert, als er feststellte, was da passiert war, und dass die beiden angeheuerten Autokräne die Alfonsstraße wieder unverrichter Dinge verlassen mussten. Höfels, der den Kran vermietet, geht davon aus, dass am Freitag etwas schiefgelaufen sein muss auf der Baustelle.

Jedenfalls war das Hauptseil aus der Klinke gefahren und die Trommel verbogen, als er am Montagmorgen seinen Kran mitnehmen wollte - die Riesenmaschine wurde nur noch durch ein Mini-Seil gehalten. „Bedenklich, nicht ungefährlich”, sagte der Experte und ließ die Straße sperren. „Im schlimmsten Fall kann es zum Zusammenbruch kommen”.

Nachdem die Autokräne vor Ort waren, stellte sich heraus, dass der beschädigte Kran, der vier Tonnen heben und 40 Meter ausfahren kann, aus technischen Gründen „nicht demontierbar” war. So sah man sich gezwungen, erst einmal die Sicherheit wiederherzustellen. Der Abtransport muss noch eine Weile warten.
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