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Kommentiert: Beherzter planen

Ein Kommentar von Georg Dünnwald

Hinter einer Verleihung des Thouet-Mundartpreises der Stadt Aachen steckt eine Menge Arbeit. Das sollte niemand vergessen. Und es steckt auch viel Herzblut derer dahinter, die auftreten. Ob sie nun beim Publikum ankommen oder nicht. Das sollte auch niemand vergessen.

Aber es sollte auch niemand vergessen, dass das Publikum durch sein Erscheinen und seine Aufmerksamkeit wesentlich zum Gelingen des Abends am Dreikönigstag beiträgt. Und dieses Mal freuten sich eine Menge Leute auf den außergewöhnlichen Preisträger Dieter Kaspari, weil er schon etwas anderes darstellt als seine 29 Vorgänger.

Da hätten die Macher des Abends durchaus beherzter durchgreifen und das Programm um mindestens eine halbe Stunden raffen können. Um einen Themenabend daraus zu machen. Also nicht eine Theatergruppe auf die Bühne zu bitten, weil in den Vorjahren auch immer Theatergruppen dabei waren. Warum wurden nicht Rock- und Bluesmusiker ins Rathaus eingeladen? Mit Platt-Hintergrund, wie Dieter Böse beispielsweise. Das wäre es gewesen.

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