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Klinikclowns: Für ein wenig Zauber im Krankenhausalltag

Von: Corinna-Jasmin Kopsch
Letzte Aktualisierung:
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Freude über die Unterstützung: Klinikclowns „Irmi“ (Isabele Steidl) und „Schlenzo“ (Holger Stüve) mit Busfahrern der Aseag, Mitarbeitern der Lancom Systems GmbH sowie Mitarbeitern des Vereins „Klinik-Clowns Foto: Corinna-Jasmin Kopsch

Aachen. Die beiden Clowns „Schlenzo“ und „Irmi“ freuen sich über die Spenden, die in diesem Jahr zur Unterstützung ihrer Arbeit zusammengekommen sind. Zweimal wöchentlich erfreuen die Clowns und ihre Kollegen die Kinder, die im Uniklinikum behandelt werden.

Ein Teil der Spenden kommt von der Firma Lancom Systems aus Würselen – der andere Teil wurde, wie bereits in den vergangenen Jahren, von den Busfahrern und -fahrerinnen der Aseag gestiftet.

„Während meiner Fahrten durch die Stadt fiel mir irgendwann auf, wie viele leere Flaschen in den Bussen zurückgelassen werden und an den Haltestellen stehen“, erinnert sich Busfahrer Wilfried Spoden. Er überlegte sich, dass man mit dem Geld der Pfandflaschen etwas Gutes tun könnte und so sprach er seine Kollegen und Kolleginnen an, die seitdem die Flaschen einsammeln und zum Supermarkt bringen. Das so gesammelte Geld wird dann an die Klinikclowns überreicht, deren Arbeit sich durch Spenden finanziert.

„Wir bringen ein wenig Zauberstimmung in den Klinikalltag“, erzählen die beiden Clowns „Schlenzo“ (Holger Stüve) und „Irmi“ (Isabele Steidl). „Wir werden von den Mitarbeitern der Uniklinik vor unserem Besuch bei den Kindern darauf hingewiesen, woran sie erkrankt sind und ob Besonderheiten zu beachten sind“, berichten Irmi und Schlenzo.

Man wisse vorher nie genau, wie ein solcher Besuch ablaufe. Bei jedem Kind stellen sie sich ganz auf die neue Situation ein. So berichten sie von einem autistischen Mädchen, das bei ihrem Eintreffen auf einer Wasserpackung herumtrommelte. „Dies haben wir aufgegriffen und unseren Besuch ganz ohne Worte, aber dafür mit viel Rhythmus gestaltet.“ Sie arbeiten mit Fingerspitzengefühl und Improvisation.

Insgesamt 4000 Euro kamen für die Arbeit der Clowns zusammen. Auch in Zukunft wollen die Busfahrer Flaschen für den guten Zweck sammeln. „Es ist doch viel zu schade, wenn Geld weggeworfen wird“, sagt Anna Moers, die seit vielen Jahren bei der Aseag als Busfahrerin arbeitet. „So kann man mit dem Geld noch etwas Gutes für die Kinder tun“, freut sie sich.

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