Aachen - Kitas Passstraße und Nerscheider Weg: Von Schließung keine Rede

Kitas Passstraße und Nerscheider Weg: Von Schließung keine Rede

Von: mg
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Aachen. Die eingruppigen Kindertagesstätten stehen wieder auf der Tagesordnung. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr ist eine Schließung von Kindergärten diesmal aber überhaupt kein Thema.

In der Sitzung am nächsten Dienstag, 27. Januar, werden die Kinder und Jugendpolitiker das Thema beraten.

Die Verwaltung schlägt dem Ausschuss zum neuen Kindergartenjahr 1. August zwei Zusammenlegungen vor: Die Kita am Nerscheider Weg 185 in Schleckheim soll vereint werden mit dem unmittelbar benachbarten Montessori-Kinderhaus.

Offizielle Adresse: Aachener Straße 248. Das Montessori-Kinderhaus in der Passstraße 123 soll zusammengelegt werden mit der benachbarten zweigruppigen Kita, ebenfalls Passstraße 123.

In den Fraktionen ist das Thema unstrittig, zumal es an beiden Standorten schon jetzt Austausch und Zusammenarbeit gibt. Durch eine Zusammenlegung, das betont auch die Verwaltung ausdrücklich, sollen zwar Leitungsaufgaben gebündelt und räumliche wie pädagogische Ressourcen besser genutzt werden. Die unterschiedlichen Ansätze der Kitas sollen aber ausdrücklich nicht angetastet werden.

Die Diskussion um die eingruppigen Kindertagesstätten geht zurück auf einen alten Schließungsbeschluss des Stadtrats zum Zwecke der Haushaltskonsolidierung. Die Kitas Lemierser Berg (Orsbach), Nerscheider Weg (Schleckheim) und Stettiner Straße (Driescher Hof) waren deshalb letztes Jahr akut von der Schließung bedroht. Geschlossen wurde zum 1. August 2008 letztlich die kleine Tagesstätte in Orsbach, da dort nicht genug Anmeldungen zusammenkamen.

Für dieses Jahr nun empfiehlt die Verwaltung ausdrücklich, die eingruppigen Kitas Hahner Straße, Falkenberg (Schmithof) und Stettiner Straße weiterzuführen - wegen der hohen Anmeldezahlen und damit der Rechtsanspruch der Kinder ab drei Jahren auf einen Kita-Platz auch in den städtischen Randlagen erfüllt werden kann.

Platz für Kinder unter drei

Für die beiden Kitas in der Passstraße regt die Verwaltung an, die Raumsituation zu überdenken und langfristig zu verändern. „Durch eine bauliche Veränderung würde dann auch ein Angebot für unter dreijährige Kinder ermöglicht”, argumentiert die Verwaltung. Kinder unter drei können derzeit an der Passstraße nicht betreut werden.
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