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Kinderkunstwerkstatt in der Bleiberger Fabrik eingeweiht

Von: jk
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Das neue Kinderatelier in der
Das neue Kinderatelier in der Bleiberger Fabrik stieß bei den jungen Nutzern auf Begeisterung. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Ein Schlagzeug aus Holz, ein kleines Segelschiff, ein Holzhäuschen, eine Skulptur, ein aus umwickeltem Hasendraht gebasteltes Hundchen, Musikinstrumente und viele andere Dinge sind in der Bleiberger Fabrik in einem Ferienworkshop entstanden. In einem neu gestalteten Raum der Einrichtung sind alle Werkstücke, die die teilnehmenden Kinder kreiert haben, zur Feier des Tages ausgestellt worden.

Die Kinderkunstwerkstatt ist nämlich neu in der Bleiberger Fabrik und jetzt eingeweiht worden.

Jährlich besuchen um die 1000 Kinder die Kurse und Ferienangebote. In dem Haus an der Bleiberger Straße sind deshalb zwar multifunktionale Räume vorhanden, doch sie sind teilweise nicht kindgerecht eingerichtet.

„Schon in den Sommerferien haben wir angefangen zu recherchieren, was die Kinder sich wünschen und was notwendig ist”, berichtete Sibylle Keupen, Leiterin der Einrichtung, von der Entstehungsgeschichte der Kinderkunstwerkstatt. Zum Beispiel waren die Wasserhähne schwer zu bedienen, und nur Erwachsene konnten deshalb die Pinsel säubern. Jetzt gibt es gut erreichbare, schwenkbare Wasserhähne.

Außerdem verfügt die Werkstatt über kindgerechte Möbel wie Hocker und Tische sowie ein großes Regal, aus dem die Kinder die wichtigsten Materialien selbst herausnehmen können. „Wir haben jetzt optimale Bedingungen, damit Kinder selbstständig arbeiten können”, so Keupen. „Auch gemeinsam mit Erwachsenen, denn es gibt unter anderem generationsübergreifende Angebote.”

Innerhalb von elf Wochen sind die Planungen nun umgesetzt worden. Mit im Boot waren übrigens Handwerker und Studierende der Akademie für Handwerksdesign Gut Rosenberg, die sich gemeinsam mit den Kindern Raumelemente und Möbel ausgedacht haben. In der Kunstwerkstatt können sich die Kinder fast aller Altersstufen mit Holz, Stein und Ton beschäftigen.

Gerne handwerklich kreativ

„Die Kinder arbeiten unwahrscheinlich gerne handwerklich kreativ. In Gymnasien gibt es aber meist gar keine Werkstätten”, erläuterte Keupen die Vorteile. „Wir wollen die Selbstständigkeit in der Kreativität fördern.”
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