Aachen - Kinder im Hörsaal: Je früher, desto besser

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Kinder im Hörsaal: Je früher, desto besser

Von: Martina Stöhr
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Gruppenbild mit Professor: Die
Gruppenbild mit Professor: Die Kinder und Jugendlichen der OT Josefshaus besuchen eine Kindervorlesung über Toleranz bei Professor Joachim Söder an der Katholischen Fachhochschule für Soziale Arbeit. Der Professor findet es großartig, Kinder schon früh an die Hochschule heranzuführen. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. „Jetzt wissen wir, was Toleranz ist”, sagt die zwölfjährige Souheila und liefert damit den Beweis, dass die Kindervorlesung von Professor Joachim Söder ein voller Erfolg war.

Rund 25 Kinder der Offenen Tür (OT) Josefshaus sind gestern Nachmittag zur Katholischen Fachhochschule für Soziale Arbeit in der Robert-Schuman-Straße geeilt, um im Rahmen des Aktionsplans gegen rechtsradikales Gedankengut des Bundesministeriums für Familie, Jugend und Soziales über Toleranz zu sprechen.

„Jeder darf so sein, wie er ist. Wir respektieren uns gegenseitig”, hatte der Professor seine Vorlesung überschrieben. Er findet es großartig, Kinder schon so früh an die Hochschule heranzuführen. „Sie haben super mitgearbeitet”, lobt er seine multikulturelle Zuhörerschaft und fügt hinzu: „Bildung sollte für alle da sein.” Niedrigschwellige Angebote wie die Kindervorlesung seien bestens geeignet, um möglichst viele Kinder zu erreichen.

Souheila jedenfalls ist von der Hochschule begeistert und würde später gerne studieren. Und auch der zehnjährige Florian fand den Besuch an der Hochschule spannend. Auch ihn haben die Ausführungen des Professors in den Bann gezogen. Und damit ist laut Richard Okon, Leiter der OT Josefshaus, auch schon eine Menge erreicht. Die Kinder sollen erkennen, wie wichtig Schule und Bildung für ihre Zukunft sind.

Weitere Aktionen

Und damit das Thema Toleranz in Zukunft auch ein Thema bleibt, sind eine Reihe weiterer Aktionen geplant. Um die Toleranz zwischen den Generationen zu fördern, soll es beispielsweise Treffen mit älteren Menschen geben.

Solche Begegnungen haben laut Okon bereits erfolgreich stattgefunden. Geplant ist auch ein Graffito zum Thema Toleranz, bei dem viel Buntes ein Ganzes ergeben soll. Denn Nachhaltigkeit ist Richard Okon bei dem Thema Toleranz besonders wichtig.
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