Aachen - Kennzeichen gestohlen: Ausflug wird zu teurem Vergnügen

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Kennzeichen gestohlen: Ausflug wird zu teurem Vergnügen

Von: bpol
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Für einen 32-jährigen Deutschen ist die Fahrt zu seinem Wohnsitz in Aachen am Wochenende ein teures Vergnügen geworden. Auf der Autobahn bei Aachen-Brand wurde seine Fahrt nach erfolgter Einreise aus Belgien von der Bundespolizei beendet.

Die Person konnte bei der Kontrolle durch die Beamten weder Führerschein noch Fahrzeugschein vorlegen. Die angebrachten Kennzeichen waren Dubletten, die einem anderen Fahrzeug zugeordnet werden konnten.

Die Kennzeichen waren wegen Diebstahls von den belgischen Behörden ausgeschrieben. Weiterhin bestand eine Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Memmingen gegen den 32-Jährigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Diese war zur Strafvollstreckung ausgeschrieben.

Durch Zahlung von 5.812 Euro konnte die Person eine Festnahme und anschließende Inhaftierung von 70 Tagen abwenden.

Bald wird der Betreffende wieder Post von der Justiz erhalten, weil gegen ihn ein erneutes Strafverfahren wegen Urkundenfälschung, Kennzeichenmissbrauch, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet wurde.
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