Aachen - Kenger vajjen Beverau überzeugen auf den städtischen Bühnen

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Kenger vajjen Beverau überzeugen auf den städtischen Bühnen

Von: Georg Dünnwald
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Auch der Märchenprinz Tim I. Führen ist Mitglied der Kenger vajjen Beverau. Schülern der Domsingschule.
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Singt mit und hat als Till im Hofstaat Spaß.

Aachen. Ziemlich aufgeregt und aufgedreht sind die etwa 30 Kinder, als sie den Raum hinter der Eurogressbühne betreten. In etwa einer halben Stunde werden sie im Scheinwerferlicht stehen und alte Öcher Leddcher präsentieren. Ob „de Frau Timm“, „D‘r Herr Capellmann (und sein Schwellmann)“ oder andere Lieder, die Kenger vajjen Beverau präsentieren sie einwandfrei und notengenau, denn sie können singen. Schließlich sind sie Schüler der Domsingschule.

Zusammen mit Märchenprinz Tim I. treten die Kenger zwar nicht auf. als Domsingschüler Tim Führen ist er mit seiner Altstimme ebenfalls Mitglied der Kenger.

Als die Jonge vajjen Beverau in der vergangenen Session ihren Abschied von der Bühne nahmen, war so mancher Öcher Jeck zu Tode betrübt. Das braucht er jetzt eigentlich nicht mehr zu sein, denn jetzt gibt es ja die Kenger vajjen Beverau. Das sind rund 50 Grundschüler der 3. und 4. Klassen der Domsingsschule. Meistens treten die Nachwuchskarnevalisten in einem Pulk von 20, 30 Kinder auf.

„Mit 50 Kindern stehen wir eigentlich nie auf der Bühne“, erklärt Simon (10). Klar, sie sind jetzt aufgeregt, denn 1400 Jecke warten im Europasaal des Eurogress auf ihre Auftritt, das Festival der Oecher Lieder geht über die Bühne und dort sind die Kenger vajjen Beverau als neue Sterne am Öcher Fastelovvendshimmel mit von der Partie. „Mit macht das Singen Spaß, mit macht es auch Freude, zu helfen“, der achtjährige Bennet. Und der zehnjährige Max Leopold ergänzt: „Ich finde es schön für Arme zu singen.“

Denn die Gagen, die die Kinder erzielen, gehen ungekürzt an den Nele- und Hanns-Bittmann-Verein für Kinder in Not. Wie schon vorher die Jonge vajjen Beverau ihre Bühneneinkünfte an den Verein weitergegeben haben.

Mehr als 30 Kinder hinter der Bühne zu betreuen, das heißt für die betreuenden Begleiter wie Angelika Krott stählerne Nerven haben zu müssen. Einen Sack Flöhe zu hüten, ist da schon leichter. Alle wollen erzählen, warum sie sich für bei den Kenger vajjen Beverau engagieren, aber möglichst gleichzeitig. Denn sie sind von ihrem Einsatz überzeugt. die Tobias und Carolins, die Annikas und Niklas und wie sie alle noch heißen.

Jedes Kind ist kostümiert. Was gut tut, sie treten nicht uniform auf, jeder kleine Sänger, jede kleine Sängerin ist individuell verkleidet. Ob als Elfenkind oder Noppeney , Cowboy oder Pirat – jedes Kind kann sich selbst ausleben.

„Ich finde, wir sind ziemlich gut“, sagt ein Neunjähriger etwas vorwitzig. Dennoch recht hat er ja. Und jedes Mitglied der Kenger vajjen Beverau weiß auch, dass ebenfalls Hanns Bittmann seine Grundschulzeit in der Domsingschule verbracht hat.

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